Diskussion:Rechtswissenschaft

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Rechtswissenschaftsgeschichte aufbohren[Quelltext bearbeiten]

Im rechtsgeschichtlich relevanten Zusammenhang stehen für mich viele bisher unbehandelte Stichworte und Personalien. Drei der Stichworte möchte ich hier herausgreifen (Auftrag/Selbstauftrag - ich weiß es nicht …): Rechtstheorie/ Methodenverständnis und Präjudizien. Wie gelangte das Gesetz ins Zentrum von Rechtsquellenlehre und Rechtswissenschaft. Wie verlief das Verschwinden des wissenschaftlichen Rechtsbetriebs aus der Rechtsquellenlehre? (Fundamental dazu Hans Kelsen → Reine Rechtslehre). Die Forschungsgeschichte zur Frage der Entwicklung des wissenschaftlichen Rechtsbetriebs vom spätantiken Zitiergesetz (Rechtswissenschaft=Recht) über die/das/den Rezeptionslehren/Vernunftrecht/Usus modernus/Historische Konzeption zum strengen Rechtspositivismus (positives Recht=Recht; Lückenlosigkeitsdogmen) im teils kausalen Überleitungs-/Ablösungsverhältnis. Diese Pfeiler ergeben bei dem insgesamt schwachen Artikel auch noch keine Substanz für eine tragfähige Brücke. Irgendwo aber sollte angefangen werden. Leider taugen auch die Zuliefererartikel im Moment ebenfalls nur bedingt.--Stephan Klage (Diskussion) 18:07, 23. Nov. 2018 (CET)

Die Grundlagenartikel sind so, wie sie sind, weil sie meistens relativ früh entstanden waren und seitdem nicht mehr überarbeitet worden sind. Als wir diese Artikel um 2005 geschrieben hatten, waren Brockhaus und Meyer das Vorbild, und die waren damals nicht besonders eingehend (das ist heute beim Brockhaus nicht mehr durchgehend so). Außerdem sollte alles allgemeinverständlich bleiben, niemand wollte damals ein Lehrbuch schreiben.
Wie gelangte das Gesetz ins Zentrum von Rechtsquellenlehre und Rechtswissenschaft: Vielleicht hilft dir Teubner, Gunther. 1996. Globale Bukowina. Zur Emergenz eines transnationalen Rechtspluralismus. Rechtshistorisches Journal, Nr. 15: 255–290. https://www.ceeol.com/search/article-detail?id=240138 (zugegriffen: 18. Januar 2018; OA hier verfügbar) weiter. Seite 11: Seit Savigny ist dem Vertrag die Ehre einer Rechtsquelle versagt worden; als bloßes Phänomen der Rechtswirklichkeit wurde er der Domäne der Rechtssoziologie überantwortet (Savigny 1840: 12). – beispielsweise hier zu lesen. Das fehlt derzeit in Rechtsquelle. Ja, der Begriff der Rechtsquelle ist älter als 1929. ;) --Aschmidt (Diskussion) 21:15, 23. Nov. 2018 (CET)
Ad Absatz 1: OMA: ist das ein Wink ad personam? Wir? Wurde in der Frühphase abgesprochene Gemeinschaftsarbeit gepflegt, gab es unter den Juristen mal community-Projekte, also sinnvolle meine ich? Wäre mir in den letzten Jahren dann tatsächlich entgangen.
Ad Absatz 2: Dank für die Hinweise. Könnten nützlich sein. Habe gerade Teilansätze zum obig Gesagten/(u.a. Payandeh_Judikative Rechtserzeugung/Wasmaier-Sailer_Hösch_Menschenrechte) in der Auswertung, Erkenntnisse derer auf diverse Artikel verteilt (soweit Relevanz überhaupt ersichtlich) und stehe vor hiesigem Artikel mit grundlegenderem Aufruf. Anders, ich denke laut. Ich arbeite gern haptisch und mit Zugang zur WLB, da im Falle, dass ich hier etwas tue, meist 2-5 Bücher zu Themen offen liegen haben will... ;-)
Und: weil die lex Voconia mittelbar (Savigny/S. 13) angeführt ist, ja sie ist einer von x Statthaltern des römischen Rechts für den Auseinanderfall von Quellenzuordnungen. Wie ergänzt in (meinem Fall jetzt) Jan Schröder/Rechtsdogmatik als „Überlebender“ der historischen Ära Savignys lapidar: „Das wissenschaftliche Recht verschwindet aus dem Kanon der Rechtsquellen“, und er hat dabei den Reinrechtslehrer Kelsen des Jahres 1934 tief im Blick.
Ich mache es kurz: Das Sublemma »Geschichte Rechtswissenschaft« ist dürftig. --Stephan Klage (Diskussion) 01:02, 24. Nov. 2018 (CET)
Ich hatte den Rückblick auf 2005 nur erwähnt, weil du die Tauglichkeit der Grundlagenartikel moniert hattest. Die entstanden meist schon vor deiner Zeit. An eine koordinierte Zusammenarbeit erinnere ich mich nicht. Man wählte sich damals minutenweise ins Internet ein und hatte wenig Zeit zum Editieren. Aber es war eine sehr homogene Gruppe damals, das war schön. – Zu deiner Lektüre nur soviel: Verzettele dich nicht, was du suchst, begann bei Savigny. trust me. ;) --Aschmidt (Diskussion) 01:58, 24. Nov. 2018 (CET)
Nein, nein, nein. Das wollte ich keinesfalls in Abrede stellen. Das ist mir auch bewusst. Aber Du sagst zu Recht: begann. Übrigens: als IP hatte ich zumindest seit 8/2006 meine ersten Gehversuche hier, so ganz „dienstjung“ bin ich nicht mehr. Aber da lief es schon geschmeidiger … Mit Uli Wickert wünsche ich Dir nun eine gerrruuhhsame Nacht. ;-) --Stephan Klage (Diskussion) 02:36, 24. Nov. 2018 (CET)

Rechtswissenschaft = Rechtswissenschaften ??[Quelltext bearbeiten]

Z.B. das JAG kennt "Rechtswissenschaften" nicht,
würde jemand der Begriff "studierte Rechtswissenschaften" Befürworter bitte mal den Plural in einem Gesetz belegen.

Rechtswissenschaft oder "Jura" ?[Quelltext bearbeiten]

Es ist zweierlei! (das leider meist über einen Kamm geschert wird)


Rechtswissenschaft, beschreibt das: Recht

= eine Naturwissenschaft, sie arbeitet mit: Begriffs-Definitionen

Recht = konform mit >Gerechtigkeit< und >richtig<


Jura, beschreibt die: Legalität

= keine Naturwissenschaft, sie arbeitet nicht mit Definitionen sondern mit: (juristischen) Festlegungen

wer Jura studiert hat ist auch kein Wissenschaftler, sondern man sagt Jurist

--Original121 (Diskussion) 06:32, 11. Jun. 2019 (CEST)

Zum Aufbau eigener gedanklicher Grundstrukturen, ein kleiner Tipp: Jura leitet sich aus ius her, heißt übersetzt Recht und wird auch wissenschaftlich betrieben. Dass Rechtswissenschaft eine Naturwissenschaft sei, ist (dem Himmel sei Dank) nur Dein in die Welt gesetztes Gerücht, selbst im Zusammenhang mit dem Naturrecht. Besten Gruß --Stephan Klage (Diskussion) 14:00, 11. Jun. 2019 (CEST)
@Original121: Bitte Wikipedia:Begriffsfindung zu Gemüte führen. --Domitius Ulpianus (Diskussion) 07:29, 12. Jun. 2019 (CEST)