Diskussion:Uran

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Hinweis: Der Artikel "Uran" befasst sich vorrangig mit den chemischen und physikalischen Eigenschaften des Metalls und seiner Verbindungen.
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Eigenschaften der Modifikationen[Quelltext bearbeiten]

Mich würde noch interessieren, ob sich die verschiedenen bei unterschiedlicher Temperatur auftretenden Modifikationen (a,ß,y) des Uran in ihren Eigenschaften unterscheiden, und wenn ja, wie. Weiß jemand etwas dazu? (nicht signierter Beitrag von 217.186.233.210 (Diskussion | Beiträge) 21:21, 16. Jun. 2005 (CEST))

Auswahl und Reihenfolge[Quelltext bearbeiten]

Die Auswahl und Reihenfolge der aufgeführten Isotope erscheint recht willkürlich. Ganz oben steht, dass es 25 und drei Kernisomere gibt. Aufgelistet sind fünf (in der Reihenfolge 238, 235, 233, 234, 236). Vorschlag: Vor dieser Auflistung schreiben "Nachstehend sind nur die wichtigsten fünf Isotope mit absteigender Massenzahl (oder "in der Reihenfolge ihrer Wichtigkeit") aufgeführt, vollständig stehen sie in der Liste der Uranisotope." Und dann die Reihenfolge entsprechend anpassen. (Der - jetzt etwas nackte - Hinweis auf diese Liste unten entfällt dann). Gruß -- Dr.cueppers - Disk. 12:53, 9. Okt. 2008 (CEST)

Ich habe die Reihenfolge nun gemäß Häufigkeit angeordnet. Viele Grüße --JWBE (Diskussion) 14:12, 1. Jan. 2013 (CET)

Spaltbarkeit[Quelltext bearbeiten]

letzter Abschnitt:

"Bei der Spaltung eines 235U-Atoms wird 210 MeV Energie freigesetzt, von der 190 MeV in einem Reaktor thermisch verwertbar sind.[36] Das entspricht einem theoretisch nutzbaren Energiegehalt von 78 Terajoule bzw. 2,7 Mio. SKE oder 21.500 MWh pro kg 235U. Die aus 1 kg Natur-Uran tatsächlich erzeugte Strom-Menge hängt vom eingesetzten Reaktortyp und dem Brennstoffkreislauf ab und liegt etwa bei 36–56 MWh für den Fall der direkten Endlagerung der abgebrannten Brennelemente, also ohne Wiederaufarbeitung und ohne Brüten.[14] (Nicht berücksichtigt ist der Energieaufwand für Bergbau, evtl. Anreicherung, Transport und Endlagerung.)"

Dies ist meiner nach der wichtigste Abschnitt. Hier geht es um die friedliche Nutzung der Kernenergie und da hätte ich gerne genaue und zutreffende Zahlen. Die Qualität der Bombenbauartikel ist weit besser und ausführlicher. Hier stehen einfach nur falsche Zahlen. Von mir aus verzichtet man hier auf die Einbeziehung der Konversion, dann hat Natururan aber immer noch 0,7% Spaltstoffinhalt. Einfach davon auszugehen, dass nur ca 0,2% abgebrannt werden, ist nicht realistisch und man kann mit dieser Abschätzung nichts anfangen. Standard sind heute die Werte des Candu-Schwerwasserreaktors. Oder war hier elektrische Energie gemeint? Dann kämen die angegebenen Werte in etwa hin. dann sollte das aber gekennzeichnet werden. Der erste Satz ist in Ordnung: 21.500MWh/kg. -- Bernd Schlüter 22:16, 26. Apr. 2011 (CEST)

"Der Wirkungsquerschnitt für induzierte Kernspaltung durch ein thermisches Neutron ist bei 233U und 235U mit 530 bzw. 586 b (Barn) groß, bei 238U dagegen mit nur 3 μb sehr klein." Wie groß ist denn der Wirkungsquerschnitt bei 238U und schnellen Neutronen? --217.251.253.71 09:46, 2. Jul. 2011 (CEST)

Bei 10 MeV ist der Wirkungsquerschnitt fast 1, also fast so groß wie der geometrische Querschnitt. (Bei allen Nukliden wandert der Wirkungsquerschnitt mit zunehmender Neutronenenergie gegen 1, d. h. bei den Nukliden mit bei thermischen Neutronen großem Querschnitt wird er kleiner und bei den Nukliden mit bei thermischen Neutronen kleinem Querschnitt wird er größer; die für thermische Neutronen typischen großen Unterschiede gibt es deshalb bei schnellen Neutronen nicht.)
Gruß -- Dr.cueppers - Disk. 13:41, 2. Jul. 2011 (CEST)
Vielen Dank für die gute Antwort! --93.203.254.131 17:47, 2. Jul. 2011 (CEST)
Für interessierte: eine der besten öffentlichen Quellen für Neutronen-Wirkungsquerschnitte sind auf http://atom.kaeri.re.kr/ zu finden. Mit ein ppar Klicks auf <Cross section plotter> - <MCNP library> - <U235> - <18> -<plot> erhält man den totalen Spaltungsquerschnitt für U235. Grüsse --Soiamaat (Diskussion) 12:41, 7. Jun. 2013 (CEST)
@Soiamaat: Danke für die nützliche KAERI-WQ-Quelle.
@217.251.xxx: Nach dieser Quelle ist der Spalt-WQ von U-238 für Neutronen von 1 MeV etwa 50 Mikrobarn, bei 10 MeV (aber so schnelle Neutronen gibts im Spaltreaktor nur ganz wenige) etwa 500 Millibarn. --UvM (Diskussion) 23:04, 7. Jun. 2013 (CEST)

Überarbeitung[Quelltext bearbeiten]

Der Artikel ist viel zu lang. Ich habe in den Bereichen Analytik und Gefahren mal ein wenig gestrafft und präzisiert - mit dem Versuch keine inhaltliche Aussage zu verändern. --Bernhard117 09:38, 12. Okt. 2012 (CEST)
Wenn man erstmal das Überarbeiten angefangen hat - ich habe noch ein paar Stellen präzisiert und gestrafft. Aber ich höre momentan auf. In der Überschrift steht: "...befasst sich vorrangig mit den chemischen und physikalischen Eigenschaften...". Wenn das so gemeint ist, dann gehört aber noch EIniges in die entsprechenden Untergebiete umverlagert --Bernhard117 10:05, 12. Okt. 2012 (CEST)
Bei der technischen Anwendung habe ich den Namen Boeing und den Flugzeugtyp herausgenommen, da die Verwendung kein alleiniges Merkmal für diese Firma und den Flugzeugtyp ist - dafür die wenig bekannte Verwendung in Booten dazugenommen. Weiter die Zeilen über Nuklearforensik herausgenommen, da diese sich nicht speziell mit Uran befasst. --Bernhard117 16:11, 12. Okt. 2012 (CEST)

Endlichkeit des U235 muss besser eruiert werden[Quelltext bearbeiten]

  • 1% U 235 oder 0,7 %, wie im Artikel oder nur 0,1 %? That`s the question! In Canada ? Australien? Ex- DDR?
  • Es wird da u. dort geschrieben (Geologen) das U235 reiche noch 46-67 Jahre. Und, ich habe gelesen, (nicht ganz wissenschaftl. Quellen, (Financial ...) etc.) dass Uran in den letzten 7 Jahren im Preis auf das 10 fache gestiegen sei, weil im Erz, statt vorher 1,0 %, nur noch 0,1 % vorhanden sei. d.h., man 10 mal mehr abbaggern müsse; also wird keineswegs mehr, weil der 10 fache Aufwand ja die Folge des 10 fachen Erzeugungspreises ist. Unsere Nachkommen aber brauchen noch ca. 4,3 Mrd. Jahre Energie, weil unsere Sonne solange noch brennen wird. Die ständige Fusion von H plus Protonen zu zwei-vier aplha He- Kernen ist gut gesichert. D.h. die Brenndauer der Sonne dürfte stimmen. 6.Dez.12, Eco-Ing. (nicht signierter Beitrag von 188.174.130.202 (Diskussion) 23:57, 6. Dez. 2012 (CET))
Hallo, du verwechselst hier die Isotopenzusammensetzung von Uran mit dem Erzgehalt. Natuerliches auf der Erde vorkommendes Uran enthaelt immer 0.725% U235 (mal von Merkwuerdigkeiten wie Oklo abgesehen). Der Gesamtmenge von diesem Uran im Erz kann aber hoechst unterschiedlich sein. Oder andersrum erklaert: Stell Dir vor Du hast einen Block aus Natururan (also nicht an- oder abgereichert) von 1kg Masse. Dieser enhaelt etwa 7g U235. Du kannst diesen Block jetzt pulverisieren und das 1 kg Uranpulver mit 100kg Erde mischen. Dann hast Du "Uranerz" mit einem Gehalt von 1%. Es sind aber immer noch 7g U235 enthalten, bzw eben 0.7% des Gesamturans. Wenn Du auf 1000kg verduennt, ist der Erzgehalt 0.1%, aber immer noch 0.7% des Urans sind U235. Der Anstieg des Uranpreises hatte in den letzten Jahren nichts mit geaenderten Erzgehalten zu tun, sondern eher tatsaechlichen und erwarteten Entwicklungen am Uranmarkt. In Kanada gewinnt man heute Uranerze mit durchschnittlich 15% (MacArthur River), in Namibia mit 0.03% (Roessing). Der Urangehalt selbst ist fuer die Produktionskosten nicht alles entscheidend (sicherlich wichtig, aber da gehen sehr viele Faktoren ein).Geomartin (Diskussion) 09:18, 7. Dez. 2012 (CET)
  • Erkläre uns jetzt mal nicht 4. Kl. %-Rechnen, denn hier ist der Eco-Ing.; was glaubst Du denn, wen Du also vor Dir hast?
  • Ich habe gesagt, dass ich gelesen habe, dass man 10 mal mehr abbaggern müsse [das ist Volumen], weil nur noch 0,1% Uran drin sei, statt früher 1%! Also ist doch nicht der const. Anteil U235 / U geändert, sondern [Uran /Erde,Erz]! Der Baggerlöffel nimmt Volumen auf und das bestimmt seine nötige Zeit, also den Kostenfaktor u. nicht die Masse [kg].
  • Und langweile uns nun nicht, dass die Konzentration in der Ex-DDR etwas anders ist, als in Franken u. in Canada u. Australien und ferner von Miene von Miene etwas verschieden!
  • Was ist beim Abbaggern wohl gemeint? Das, was der Baggerlöffel (Volumen) aufnimmt- u. es ist eben meistens nur noch 0,1% Uran (Masse m in kg) drin, d.h. auf Volumen 1 m³ im Baggerlöffel, nur noch um die 1kg U. (=0,1%)

Konzentration gibts als c = m/V z.B. [ kg/ dm³] aber auch als c = m Anteil / m Ganzes, [kg/kg = %]. Wieviel Volumen der Bagger abbaggern muss, um 7kg U zu erhalten, ist der Aufwand und der ist Volumen je Zeit. Und es ist also dies der Faktor, während U235 zu U const. = 0,7% ist.

  • Und wenn mir schon jd. sagt, da gehen ach sooo viele Faktoren ein, weiß ich gleich, wieder einer, der unfähig ist, die crux zu erkennen u. somit zu keiner Aussage fähig ist!
  • Die eigentliche Aufgabe, die U 235-Reichweite mittels extra seriöser Quellen zu eruieren, hat der Geo-Martin freilich nicht bewältigt! Er war ja beschäftigt, uns das %-Rechnen zeigen zu wollen, wo wir doch eigentlich Geologisches wissen wollten!

7.Dez.12,Eco-Ing. (nicht signierter Beitrag von 188.174.105.204 (Diskussion) 18:44, 7. Dez. 2012 (CET))

Hi, da scheint mir aber jemand schlechte Laune gehabt zu haben. Aber vielleicht sollte der Herr Ingenieur einfach nochmal an seiner Fragetechnik feilen, ich zitiere hier mal Deinen ersten Einstiegspunkt"1% U 235 oder 0,7 %, wie im Artikel oder nur 0,1 %? That`s the question! In Canada ? Australien? Ex- DDR?". Darauf habe ich geantwortet. Du hast konkret nach U235 und Gehalten in verschiendenen Regionen gefragt. Wusstest Du alles schon oder interessiert Dich nicht? Warum fragst Du dann danach? Die konkreten Beispiele habe ich auch nur daher gebracht um Dir zu verdeutlichen, das die Angaben aus Deiner Quelle mit "frueher" 1% und "heute" 0.1% so nicht stimmen koennen. MacArthur River produziert seit 1998 und ist heute der groesste Uranfoerderer mit 15% Uran im Erz, das 150fache Deiner "heute" Angabe. Dagegen produziert mein zweites Beispiel Roessing schon seit "frueher" (seit Ende der 1970er Jahre) mit 0.03%. Also nur ein Bruchteil der 1% Angabe Deiner Quelle. Und das beiden Bergwerke heute produzieren zeigt schon, das es etwas komplizierter ist als Du es Dir mit Deinem volumenbasierten Baggerschaufelmodel vorstellst. Ich bringe hier einfach mal ein paar Punkte, falls es fuer Dich zu langweilig wird einfach nicht lesen und stattdessen spazieren gehen:
  • Strip ratio: Wenn Dich die zu bewegende Masse (weisst Du sicherlich auch schon, Erze koennen verschiedene Dichten haben, daher ist Masse die besser Angabe als das Volumen) interessiert, musst Du mit einplanen wieviel Abraum bewegt werden muss um eine bestimmte Einheit Erz zu foerden. In Tagebauen kann das ein vielfaches der Erzmenge sein (->Abraumhalden). Unter anderem haengt das auch von der Kompetenz und Tektonik ab. Stell Dir zwei gleichartige Erzkoerper vor, nur in unterschiedlich kompetenten Gesteinen. In kompetenten Gestein kannst Du die Boeschungen des Tagebaus sehr steil anlegen, in weniger kompetenten Gesteinen muessen die Boeschungen flacher sein damit sie Dir nicht in die Grube rutschen. Daher musst man im zweiten Fall sehr viel mehr Abraum bewegen um die gleiche Menge Erz mit gleichem Erzgehalt zu foerdern.
  • nochmal Art des Gesteins und Teufe: das beeinflusst auch die Abbaumethodik und die aufzubringende Energie. MacArthur River mit seinen hohen Erzgehalten muss im Tiefbau gewonnen werden und der gesamt Erzkoerper wird mittels Gefriertechnik gefrostet um das Grundwasser in Schach zu halten. Roessing im Gegenzug kann im Tagebau mit effektiverer Grosstechnik gewonnen werden, allerdings aus sehr harten Gesteinen. Das heisst bohren und sprengen, auch sehr Energieaufwendig. Hingegen koennen einige oberflaechennahe Lagerstaetten in Australien und Namibia mit niedrigen bis mittleren Gehalten aehnlich Sandgruben betrieben werden, da das Uran in Lockersedimenten an der Oberflaeche vorkommt. Geringer Energieaufwand bei der Foerderung, dafuer mehr bei der Aufbereitung.
  • In-situ-Laugung: Wie Du sicherlich weisst, wird heute ein betraechtlicher Teil des Urans durch in-situ-Laugung gewonnen. Dort wird gar kein Erz bewegt. Der benoetigte Aufwand haengt dort von den benoetigten Bohrungen, Aufbereitungstechnologie, Chemikalienverbrauch, Transportkosten usw ab.
  • Ausbringen/Mineralogie des Erzes: Je nach der Zusammensetzung und anderen mineralogischen Charakteristika des Erzes und der zur Verfuegung stehenden Aufbereitungstechnologie kann das Ausbringen (wieviel Uran kann aus dem gefoerderten Erz extrahiert werden) sehr unterschiedlich sein. Aus guten Erzen in konventionellen Bergwerken (d.h. nicht ISL) koennen das 95% sein. Bei schwierigen Erzen sowie in ISL Bergwerken kann das betraechtlich weniger sein (Olympic Dam z.B. nur 72%). Also muss mehr Erz gefoerdert/gelaugt werden um eine bestimmte Menge Uran zu extrahieren.
  • Wenn Du zukuenftige Ressourcen abschaetzen willst, musst Du auch auf Uran als Nebenprodukt anderer Rohstoffe schauen. Olympic Dam ist da bedeutenstes Beispiel, hier haengt die Urangewinnung an der Kupferproduktion. Da die Zukunftsaussichten fuer Kupfer derzeit zu unguenstig erscheinen, hat BHP die geplante Erweiterung des Bergwerkes abgesagt. Diese haette die Uranproduktion von derzeit 3.500t pro Jahr auf 15.000t katapultiert und dies mindestens fuer die naechsten 4 Jahrzehnte. Das heisst wieviel Uran aus OD gewonnen werden kann, haengt davon ab wie hoch der Kupferpreis ist. Noch weit groessere Ressourcen von Uran stecken in Phosphatvorkommen. Allein Marokko hat mehr Uran in Phosphatlagerstaetten als die derzeit bekannten koventionellen Lagerstaetten der Welt zusammen. Wenn Du die Bedeutung dieser Ressource fuer die Zukunft abschaetzen willst, musst Du also projezieren wie hoch der Bedarf an Phosphatduenger in der Zukunft sein wird und wie sich die Kosten fuer die Aufbereitungstechnologie von Uran aus Phosphat entwickeln. Die Menge an Uran in einer gegebenen Volumen/Masseeinheit ist daher zweitrangig, da der primaere Rohstoff, sei es Kupfer oder Phosphat oder was auch immer) bei genuegend hohem Bedarf ohnehin gefoerdert werden wuerde. Olympic Dam wuerde bei einem Verfall des Uranpreises nicht schliessen, aber wenn der Kupferpreis genuegend in den Keller rauscht schon.
  • etc etc
  • Weitere Informationen: International Atomic Energy Agency ; [World Nuclear Association http://www.world-nuclear.org] ; [International Energy Agency http://www.iea.org] ; [Google http://www.google.de]

Also zusammenfassend: Jede Lagerstaette ist einzigartig und bringt ihre eigenen Vorzuege bzw. Probleme mit. Und daher nochmal: Der Erzgehalt (bzw. Dein Volumen/Masse)ist wichtig, aber nicht allesentscheidend. Aber vielleicht bist Du unfaehig, die Crux zu erkennen. Schau einfach mal bei Deinen Kollegen, den Bergbauingenieuren und Aufbereitungstechnikern vorbei.Geomartin (Diskussion) 10:08, 16. Dez. 2012 (CET)

Ich schlage vor, dies inhaltlich stärker in den Artikeln Uranlagerstätte und Uranbergbau zu diskutieren und ggf. textlich anzupassen. Der Artikel Uran kann und soll diese Dinge ohnehin nur in komprimierter Form aufnehmen. Viele Grüße --JWBE (Diskussion) 10:30, 16. Dez. 2012 (CET)

Grenzwert im Trinkwasser nach WHO[Quelltext bearbeiten]

Im Artikel steht, dass die WHO einen Grenzwert von 15 microgramm / Liter empfiehlt. In ihren "Guidelines for drinking-water quality, fourth edition" schreiben sie jedoch 30 microgramm/Liter, also das doppelte. Welche WHO hatt denn jetzt recht? --Firetwister (Diskussion) 13:21, 17. Nov. 2013 (CET) http://www.who.int/water_sanitation_health/publications/2011/dwq_guidelines/en/

Forschungsergebnis: Bakterien verstoffwechseln Uran[Quelltext bearbeiten]

Ich möchte den Weblink zum Helmholtz-Zentrum in Rossendorf bei Dresden hiermit empfehlen. Mögen bitte die involvierten Autoren entscheiden, ob dieser der Information halber unten im Artikel mit angebracht werden sollte. "Mikroorganismen filtern Uran aus Grundwasser": http://www.hzdr.de/db/Cms?pNid=99&pOid=41741 --Anhezu (Diskussion) 08:51, 9. Mai 2014 (CEST)

@Anhezu: Gibt's dazu auch einen Artikel in einer wissenschaftlichen Zeitschrift? --Leyo 08:33, 12. Sep. 2014 (CEST)
Dazu gibt es mehrere. Krawczyk-Baersch, Evelyn; Luensdorf, Heinrich; Pedersen, Karsten; et al., GEOCHIMICA ET COSMOCHIMICA ACTA
Volume: 96 Pages: 94-104 DOI: 10.1016/j.gca.2012.08.012 scheint der neueste zu sein.--Andif1 (Diskussion) 19:02, 3. Dez. 2014 (CET)

"sämtliche" → "bekannte"[Quelltext bearbeiten]

Im Artikel heißt es

Uran ist ein Metall, dessen sämtliche Isotope radioaktiv sind.

Man weiß nicht, ob nicht etwa ein 217U oder ein 243U stabil ist, weil man die noch nicht untersuchen konnte. Man weiß nur von den bekannten Isotopen, dass diese sämtlich radioaktiv sind. 93.192.186.91 14:02, 12. Sep. 2014 (CEST)

217U zerfällt mit einer Halbwertszeit von 26 ms zu 213Th. Wäre 243U stabil, sollte es in erheblichen Mengen in der Erdkruste zu finden sein, da es in diesem Fall zusammen mit 235U und 238U gebildet worden wäre.--Andif1 (Diskussion) 12:01, 4. Dez. 2014 (CET)
Ein Blick auf Uran in der Nuklidkarte zeigt: bei A = 235 bis 238 sind die Halbwertszeiten am längsten, nach beiden Seiten hin werden sie dann schnell um viele Größenordnungen kürzer, die Kerne also instabiler. Dass ganz außen, weit vom "Tal der Stabilität" nochmal stabile Isotope kommen, ist nach allem Wissen der Kernphysik nicht vorstellbar. Wenn du eines nachweist, ist dir der Nobelpreis sicher... --UvM (Diskussion) 16:21, 4. Dez. 2014 (CET)

Massenanteil 3,2 ppm[Quelltext bearbeiten]

Die Bezeicung ppm steht doch für parts per million, bezeichnet also, in der Regel, einen Anteil bezogen auf Teilchenzahlen, nicht der Masse. Es sind als 4 Millionstel der Masse oder doch der Zahl der Atome? (nicht signierter Beitrag von 109.90.224.162 (Diskussion) 20:34, 1. Jan. 2016 (CET))

Die Angabe ist korrekt als Massenanteil. Man könnte statt ppm ppmm schreiben, aber das ist im Gegensatz zu ppmv wenig gebräuchlich. Da hier "Massenanteil" dabeisteht, gibt es kein Missverständnis.
Ich würde allerdings die Angabe auf 3 ppm runden, da die Unsicherheit weit größer als 0,1 ppm ist. --Rainald62 (Diskussion) 23:29, 1. Jan. 2016 (CET)

Einwirkung von Uran auf den Menschen[Quelltext bearbeiten]

Sollte man diesen Aspekt im Artikel nicht erwähnen? --Dersim9999 (Diskussion) 17:18, 26. Jun. 2016 (CEST)

Bei der Gefahrstoffkennzeichnung (am Ende der Tabelle oben neben der Einleitung) steht "sehr giftig" und weiter unten "radioaktiv". Im Abschnitt Chemische Eigenschaften ist die Giftigkeit ebenfalls erwähnt. --UvM (Diskussion) 19:07, 26. Jun. 2016 (CEST)

Strahlenschutz[Quelltext bearbeiten]

Ich habe diesen Edit modfiziert, da es keinen direkten Zusammenhang zwischen der Dichte eines Stoffes und dessen Absorptionskoeffizienten für ionisierende Strahlung gibt. Barium findet beispielsweise in Form seiner Verbindungen Verwendung im Strahlenschutz und ist ein Leichtmetall. --83.227.81.76 13:08, 17. Mär. 2017 (CET)

Ob Uran tatsächlich zur Abschirmung eingesetzt wurde/wird, weiß ich nicht. Gegen elektromagn. Strahlung wäre es aber schon plausibel; es kommt dabei stark auf die Ordnungszahl an, siehe Abschirmung (Strahlung)#Röntgen- und Gammastrahlung. -- Metallisches Ba mag ein Leichtmetall sein, aber der in Abschirmbeton verwendete Baryt ist ziemlich schwer. --UvM (Diskussion) 14:36, 17. Mär. 2017 (CET)
BaSO4 ist nicht ohne Grund auch als „Schwerspat“ bekannt. Den Zusammenhang mit der Ordnungszahl hatte ich in der Zusammenfassungszeile angegeben. --Andif1 (Diskussion) 12:53, 18. Mär. 2017 (CET)

U(II)[Quelltext bearbeiten]

Der Abschnitt zum Thema U(II) ist leider nicht (ganz) korrekt. der Letzte Abschnitt der U(II) Sektion gibt an, die Elektronenkonfiguration des divalenten Urans sei [Rn] 5f36d1. Das ist leider nicht korrekt. In der Tat verhält es sich so, dass die Elektronenkonfiguration des Uran Ions durch den elektronischen Einfluss des Ligandenfelds festgelegt wird. Während der Tris-CP U(II) Komplex aus der Arbeitsgruppe um William Evans mit einer [Rn] 5f36d1 Konfiguration beschrieben wurde,(nachzulesen in Referenz 48 des Artikels) besitzt der Tris(aryloxid)aren-Uran(II) Komplex aus der Arbeitsgruppe um Karsten Meyer eine [Rn] 5f4 Konfiguration (Nachzulesen in Referenz 49 des Artikels)!

Der Grund dafür ist, dass Uran - genau wie sein Lanthanoid-Analogon Neodym - ein sogenanntes "configurational crossover ion" ist (nachzulesen in einer aktuellen, gemeinsamen Publikation der Evans und der Meyer Gruppe: DOI: 10.1039/C7SC02337E) bei dem die Orbitalenergien der d-Orbitale und der f-Orbitale sehr nahe bei einander liegen (hier könnte und sollte auf die im Fachbereich sehr bekannte Abbildung 1 aus dem Artikel von Bursten et. al verwiesen werden: J. Am. Chem. Soc., 1989, 111 (8), pp 2756–2758). Je nach Liganden Symmetrie und Kovalenzgrad der Bindung wird entweder ein f-Orbital oder das dz²-Orbital mit dem zusätzlichen Elektron des U(II) besetzt. Im Falle des Tris(aryloxid)aren-Uran(II) Komplexes wird ein f-Orbital durch eine kovalente delta Bindung mit dem Aren des Liganden energetisch abgesenkt, weshalb die [Rn] 5f4 Konfiguration begünstigt wird. Beim Tris-CP U(II) Komplex mit den eher harten CP liganden wird hingegen die (Quantenchemischen Rechnungen zufolge) auch in der Gasphase begünstigte [Rn] 5f36d1 Konfiguration angenommen.

Ich hoffe, diese Anmerkungen finden bald ihren Weg in den offiziellen Artikel! Mit besten Grüßen, Einer der beteiligten Autoren der relevanten Veröffentlichungen.

239Pu natürlich?[Quelltext bearbeiten]

Die Artikel zu Uranium und Plutonium widersprechen sich.

"[...] ist durch thermische Neutronen spaltbar und damit neben dem äußerst seltenen Plutonium-Isotop 239Pu das einzige bekannte natürlich vorkommende Nuklid [...]"

Im Artikel zu Plutonium steht: "244Pu ist wegen seiner langen Halbwertszeit von 80 Mio. Jahren das einzige natürlich vorkommende Plutonium-Isotop."

Ich poste das hier, da ich davon ausgehe, dass der Hauptartikel zu Plutonium korrekt ist.

Nun ja, da steht ja "außerst selten". Ein wenig Pu-239 mag es in natürlichen Vorkommen schon geben: es gibt im Uranerz einige freie Neutronen aus Spontanspaltung, und manchmal erzeugt eines davon durch Einfang in U-238 ein Pu-239-Atom. Es kommt darauf an, was man mit "natürlich vorkommend" meint, d.h. von welcher Konzentrations an oder mit welcher Nachweisgrenze man das beurteilt. --UvM (Diskussion) 11:07, 28. Mai 2018 (CEST)
Dem stimme ich zu. Ich finde nur, die Artikel zu U, Np und Pu sollten in sich konsistent sein, insbesondere wenn es um die Einleitungen geht. Sonst sollte man beim allgemeinen Sprachgebrauch bleiben, wonach Uran das letzte natürlich vorkommende Element ist. --

Gewinnung aus Kohle-Flugasche ?[Quelltext bearbeiten]

Im Artikel steht (im Präsens)

Vereinzelt gibt es daher schon Bestrebungen, Uran aus Kraftwerksasche zu gewinnen.[15]

... mit einem Beleg aus 2009. Wie ist der aktuelle Stand ? Gibt es diese Bestrebungen 2019 immer noch (oder wieder) ? Geschah in den letzen 10 Jahren etwas (und wenn ja was) ? --Neun-x (Diskussion) 06:52, 19. Sep. 2019 (CEST)

Der angegebene Einzelnachweis enthält diese Information nicht mehr. Auf https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0166516217304007 habe ich leider keinen Zugriff, dieser Artikel wäre aber einigermaßen aktuell. --Andif1 (Diskussion) 09:00, 19. Sep. 2019 (CEST)