Ditha Brickwell

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Ditha Brickwell auf der Buch Wien (2019)

Ditha Brickwell (* 28. Juli 1941 in Wien) ist eine österreichische Schriftstellerin. Sie lebt in Berlin und schreibt Romane und Essays.

Leben und Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ditha Brickwell wuchs in Wien auf. Nach Studien der Architektur, der Regionalplanung und der Bildungsökonomie in Wien, Berlin und New York arbeitete sie in Paris, Tel-Aviv und Helsinki. 1970 wählte sie Berlin als ständigen Wohnsitz. 1977 promovierte sie an der Technischen Universität Berlin über die Planung und Organisation im Hochschulbereich: eine Untersuchung über die Effizienz von Hochschulen.

Die große Stadt war ihr Thema: Sie lehrte an der TU-Berlin und an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen und mit dem Ziel, wirtschaftliche Dynamik in verarmte Stadtviertel zu bringen. Sie arbeitete in der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umweltschutz und in der Investitionsbank Berlin in leitender Stellung und wirkte in internationalen Gremien und Arbeitsgruppen mit; als Beraterin und Evaluatorin der EU-Kommission ist sie in Europa weit herumgekommen. Seit 1988 schreibt und publiziert sie literarisch, seit 2005 lebt sie als freie Schriftstellerin in Berlin und Wien.

Ditha Brickwell schreibt Romane, Erzählungen und Essays und publiziert überwiegend in österreichischen Verlagen, Zeitschriften und Anthologien. Bislang sind neun Bücher auf dem Markt. Drei davon sind Künstlerbücher, gestaltet mit den Malerinnen und Buchkünstlern/-künstlerinnen Linda Wolfsgruber, Monika Sieveking und Albrecht von Bodecker.

In Werkstattgesprächen „Politik und Poesie“ bzw. „Geschichte in Geschichten“ lädt Ditha Brickwell regelmäßig Schriftstellerkollegen und -kolleginnen nach Wien oder Berlin ein, anhand ihrer Texte über das Schreiben im politischen Kontext zu reden.

Ditha Brickwell ist Mitglied in der Grazer Autorinnen Autorenversammlung (GAV), der Literar-Mechana, der IG Autoren Wien und des internationalen PEN-Zentrums Deutschland.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2007 Anerkennungspreis des Bruno-Kreisky-Preises[2] für den Romanessay ,Die Akte Europa – eine Utopie geht verloren‘

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Drava. Abgerufen am 26. November 2019 (deutsch).
  2. Bruno-Kreisky-Preis für das Politische Buch: PreisträgerInnen 1993-2018, renner-institut.at, abgerufen 1. Dezember 2019