Django – Kreuze im blutigen Sand

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Filmdaten
Deutscher Titel Django – Kreuze im blutigen Sand
Originaltitel Cjamango
Produktionsland Italien
Originalsprache Italienisch
Erscheinungsjahr 1967
Länge 90 Minuten
Altersfreigabe FSK 16[1]
(bis 2009 FSK 18)
Stab
Regie Edoardo Mulargia
(als Edward G. Muller)
Drehbuch Vincenzo Musolino
(als Glenn Vincent Davis)
Produktion Vincenzo Musolino
Musik Felice Di Stefano
Kamera Vitaliano Natalucci
Schnitt Enzo Alabiso
Besetzung
Synchronisation

Django – Kreuze im blutigen Sand ist ein 1967 entstandener Italowestern von Edoardo Mulargia, der mit Cjamango – so der Originaltitel – einen Helden präsentiert, der vom deutschen Verleih in die Django-Reihe gestellt wurde. Deutsche Erstaufführung war am 23. Mai 1969.

Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Cjamango gewinnt beim Pokern mit einem mexikanischen Banditen einen Sack voll Gold, kann sich jedoch nicht lange daran freuen, da er von den Banden El Tigres und Don Pablos angegriffen wird. Er wird schwer verletzt und von Perla und ihrem kleinen Bruder Manuel gesund gepflegt. Mittlerweile bekämpfen sich die Banditen gegenseitig, um das Gold für sich zu sichern.

Nachdem Cjamango wieder gesund ist, nimmt er die Spur der Verbrecher auf und bringt sie weiter dazu, sich gegenseitig auszuschalten. Ein schwarzgekleideter Whiskyverkäufer namens Clinton greift in die Geschehnisse ein und spielt eine undurchsichtige Rolle, bis er sich nach dem Schlusskampf, in dem er sich gegen die verbliebenen Banditen auf die Seite Cjamangos stellt, als Pinkerton-Detektiv zu erkennen gibt.

Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film ist cool, manierlich gemacht und arbeitet sich auf geradlinige Weise auf ein zufriedenstellendes Finale zu“, schreibt Christian Keßler[2], der die in der deutschen Version auf pausenlose Kalauer ausgerichtete Synchronisation als etwas unpassende „Plapperei“ bezeichnet.[3]

„Nur mäßig spannend, mit einigen Brutalitäten und streckenweise sentimental.“

„Kraftlos und ohne jede Originalität arbeitet sich der Film mühsam voran und zeigt eine von seinen zahlreichen Vorgängern her zu erwartende Situation nach der anderen "Western all'italiana"-typischen .“

Segnalazioni Cinematografiche, vol. 63, 1968.

„Altes Schema mit vielen Toten, rauhen Männern und sadistischen Killern. Modernistische Redewendungen sind kein Salz in dem Djangobrei. In den Einzeltaten etwas weniger grausam als seine Vorgänger. Für Westernfans.“

Synchronisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Arnold Marquis leiht Piero Lulli seine Stimme.

Bemerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1970 entstand der auch als Los rebeldes de Arizona bekannte Folgefilm Adios Cjamango.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Freigabebescheinigung für Django – Kreuze im blutigen Sand. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft, Mai 2009 (PDF; Prüf­nummer: 39 735 DVD).
  2. Keßler: Willkommen in der Hölle, 2002, S. 58/59
  3. ebd.
  4. Django – Kreuze im blutigen Sand. In: Lexikon des internationalen Films. Zweitausendeins, abgerufen am 2. März 2017.
  5. Evangelischer Presseverband München, Kritik Nr. 238/1969