Do not go gentle into that good night

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Do not go gentle into that good night ist ein Gedicht in Form einer Villanelle des walisischen Schriftstellers Dylan Thomas, das erstmals 1951 in der Botteghe Oscure veröffentlicht wurde und anschließend in mehreren seiner Gedichtbände erschien, wie etwa in In Country Sleep.

Mit der Zeit avancierte das Gedicht zu einem der berühmtesten, wenn nicht gar dem meistgedruckten Werk Thomas’, der es selbst für seinen sterbenden Vater geschrieben hatte. In diesem Sinne steht auch das Gedicht, das Verzweiflung und Trauer über einen persönlichen Verlust behandelt.

Eine deutsche Übertragung besorgte Curt Meyer-Clason unter dem deutschen Titel Geh nicht gelassen in die gute Nacht.[1] Diese Übersetzung behielt Reimschema und Form bei.

Verwendung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Der walisische Musiker John Cale hat das Gedicht auf seinem 1989 erschienenen Album Words for the Dying vertont.
  • Eine weitere Vertonung ist auf dem Album Letters To a Dream des australischen Musikers Louis Tillett zu finden.
  • In dem US-amerikanisch-britischen Spielfilm Interstellar aus dem Jahr 2014 kommt das Gedicht als wiederholt rezitiertes Leitmotiv vor.
  • Der US-amerikanische Rapper G-Eazy nutzte Zeilen des Gedichts im Intro seines Albums When It’s Dark Out.
  • In der US-amerikanischen Filmkomödie Mach’s noch mal, Dad rezitiert der Protagonist dieses Gedicht in seiner Literaturprüfung.
  • Im Jugendroman "Die Auswahl" zählt das Gedicht zu den verbotenen Gedichten und wird zwischen den Protagonisten ausgetauscht.
  • In "Doctor Who" wird das Gedicht zweimal zitiert. Einmal in Staffel drei der neuen Staffeln von David Tennant als Doktor und einmal in Staffel 9 von Jenna Coleman als Clara Oswald.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Deutsche Übersetzung (Kulturtipp)