Edo (Bundesstaat)

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Edo
Nigeria - Edo.svg
Basisdaten
Hauptstadt: Benin-Stadt
gegründet: 27. Mai 1967
Gouverneur: Godwin Obaseki
ISO 3166-2: NG-ED
Fläche
Fläche: 17.802 km²
Rang in Nigeria: 22
Bevölkerung
Einwohner: 3.497.514 (2005)
Bevölkerungsdichte: 197 Einw./km² (2005)
Rang in Nigeria: 27
Lage von Edo in Nigeria

Edo ist ein Bundesstaat des westafrikanischen Landes Nigeria mit der Hauptstadt Benin-Stadt, die mit 1.125.126 Einwohnern (2005) auch die größte Stadt des Bundesstaates ist.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Bundesstaat liegt im Süden des Landes und grenzt im Norden und Nordosten an den Bundesstaat Kogi, im Süden an den Bundesstaat Delta, im Südosten an den Bundesstaat Anambra und im Westen an den Bundesstaat Ondo. Der Okomu-Nationalpark liegt ca. 60 km von Benin-Stadt entfernt, im nordwestlichen Gebiet des Bundesstaates.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Edo hat eine eigene Sprache, die ebenfalls Edo oder auch Bini genannt wird. Sie wird von etwa einer Million Menschen gesprochen. Im Bundesstaat Edo werden Edoide Sprachen oder Pidgin English gesprochen, Yoruba als Verkehrssprache Nigerias oft zumindest verstanden.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Bundesstaat entstand am 27. Mai 1967 unter dem Namen „Mid-Western“. Am 3. Februar 1976 wurde er in „Bendel“ umbenannt. Am 27. August 1991 erhielt er seinen heutigen Namen Edo. Erster Administrator war von 1967 bis 1975 Samuel Ogbemudia. Aktueller Gouverneur ist seit 2016 Godwin Obaseki.

Administratoren und Gouverneure[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verwaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Staat gliedert sich in 18 Local Government Areas. Diese sind: Akoko-Edo, Egor, Esan Central, Esan North-East, Esan South-East, Esan West, Etsako Central, Etsako East, Etsako West, Iguegben, Ikpoba-Okha, Ohionmwon, Oredo, Ovia North-East, Ovia South-West, Owan East, Owan West und Uhunmwonde.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Edo ist reich an Bodenschätzen und so werden Erdöl, Erdgas, Lehm, Kreide und Marmor gefördert. Die überwiegende Teil der Bevölkerung ist in der Landwirtschaft beschäftigt. Es werden Kautschuk, Kakao, Kokos, Getreide, Yams, Maniok, Reis, Bananen, Mais sowie Obst und Gemüse angebaut. Des Weiteren befinden sich im Staat Betriebe der pharmazeutischen und Zementindustrie sowie eine Anzahl Brauereien.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]