Elisabeth Elliot

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Elisabeth Elliot (* 21. Dezember 1926 in Brüssel als Elisabeth Howard; † 15. Juni 2015 in Gloucester (Massachusetts)[1]) war eine US-amerikanische evangelikale Missionarin, Autorin und Referentin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Elisabeth Elliot wurde in Belgien als Tochter einer Missionarsfamilie geboren. 1948 schloss sie ihre Ausbildung am Wheaton College ab und bereitete sich darauf vor, als Missionarin nach Südamerika auszureisen. 1952 begann sie mit ihrer Tätigkeit in den Anden. 1953 heiratete sie Jim Elliot, der ebenfalls am Wheaton College studiert hatte. Die Elliots arbeiteten danach als Missionare im östlichen Teil von Ecuador. Aus der Ehe ging eine Tochter hervor. Im Januar 1956 wurden ihr Ehemann und vier weitere Missionare von einer Gruppe Huaorani getötet.

Elisabeth Elliott setzte ihre Missionstätigkeit nach dem Tod ihres Mannes fort.[2]

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Elisabeth Elliot: Im Schatten des Allmächtigen. Aufzeichnungen des Jim Elliot. R. Brockhaus, Wuppertal 1962 u.ö.; CLV, Bielefeld 1999, ISBN 3-89397-319-2
  • Elisabeth Elliot: Umarmt von Gott. Hänssler, Holzgerlingen 2004, ISBN 3-7751-4022-0

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Carl E. Armerding: „Elisabeth Elliot (1926–2105 [sic]): Accidental Brethren Missionary?“ In: Brethren Historical Review 11 (2015), S. 104–118.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Sam Roberts: Elisabeth Elliot, Tenacious Missionary in Face of Tragedy, Dies at 88. In: The New York Times, 18. Juni 2015 (englisch, abgerufen am 19. Juni 2015).
  2. Randall Herbert Balmer: Elliot, Elisabeth (née Howard, Elisabeth) (1926–). In: Encyclopedia of Evangelicalism. Baylor University Press, Waco 2004, ISBN 1-932792-04-X, S. 228 (englisch).