Elton zockt

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Fernsehsendung
OriginaltitelElton zockt
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Jahr(e) 2003–2015 (Rubrik)
2013 (Liveshow)
Produktions-
unternehmen
Elton TV Produktions GmbH (Liveshow)
Brainpool
Länge Liveshow:
240 bis 300 Minuten
Episoden 2 in 1 Staffel
Ausstrahlungs-
turnus
unregelmäßig
Genre Spielshow
Idee Stefan Raab
Produktion Jobst Benthues
Martin Keß
Moderation Rubrik:
Liveshow:
Erstausstrahlung 21. Mai 2003 (Rubrik)
20. April 2013 (Liveshow) auf ProSieben

Elton zockt war eine deutsche Spielshow und eine Rubrik der Sendung TV total.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste Folge von Elton zockt erfolgte im Rahmen einer Aufzeichnung von TV total am 21. Mai 2003. Im Dezember 2003 strahlte ProSieben zudem Elton zockt! – Der Talk aus.[1] Die letzte Ausgabe Elton zockt im Rahmen von TV total wurde in der vorletzten Sendung am 15. Dezember 2015 gesendet.

Elton zockt – Live[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Elton zockt – Live war eine Spielshow, die aus der gleichnamigen Rubrik der Fernsehsendung TV total hervorging. Die erste Folge wurde am Samstag, den 20. April 2013, ab 20.15 Uhr als mehrstündige Live-Show auf ProSieben gesendet. Die Sendung wurde von Elton moderiert. Die Moderation der Finalspiele übernahm Sandra Rieß, Wolff-Christoph Fuss fungierte als Kommentator.[2]

Bei den Außenparts traten Tommy Scheel und Annica Hansen als Co-Moderatoren für die Außenmorderation in Erscheinung.[3] Die Premiere der Live-Spielshow sahen 1,25 Mio. Zuschauer von 14 bis 49 Jahren.[4]

Die zweite Show wurde am 7. Dezember 2013 gesendet. In dieser übernahm Annica Hansen die Moderation der Sendung.

Auswahl der Kandidaten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der ersten Show wurden die Kandidaten per Zufall ausgewählt. Ähnlich wie aus TV total bekannt, wurden Leute auf der Straße angesprochen und gefragt, ob sie gegen Elton zocken wollen. Wer das Duell gegen Elton gewann, war für die Livesendung qualifiziert.

In der zweiten Show konnten sich die Kandidaten über das Internet bewerben. Dort muss auch bekannt gegeben werden, welche Gegenstände man setzt, wenn man ein Spiel verliert.

Spielprinzip[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erste Sendung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kandidaten qualifizierten sich in einem Auswahlspiel, das jeweils im Vorfeld der Sendung ausgetragen wurde. In der Live-Show traten acht Kandidaten in mehreren Duellen gegeneinander an, wobei jeweils Einsätze in Form von persönlichen Gegenständen zu leisten waren. Der Wert der Einsätze stieg mit der Spielrunde. In den Duellen konnten jeweils 2.500 Euro gewonnen werden, die quasi vom Unterlegenen übernommen wurden. Wenn ein Kandidat ausstieg, bestand für die Verlierer der Duelle die Chance auf einen Wiedereinstieg. Wurden die qualifizierenden Duelle gewonnen, trat der Kandidat im Finale in maximal drei Spielen gegen Elton an und hatte die Chance, im Falle eines Sieges 100.000 Euro zu gewinnen. Sollte ein Spieler ein Spiel verlieren, würden alle seine gesetzten Gegenstände von einem Vollstrecker, der auf dem Außengenlände der Halle steht, zerstört. Zum Beispiel wird ein Fernseher von einer Walze überfahren, ein Anzug wird angezündet, kleinere Traktoren werden mit einem Hammer verschrottet. Es waren grundsätzlich zwei Gegenstände, ein materieller und emotionaler. Beispielsweise ein Anzug und das erste Babyhaar des Sohnes beziehungsweise der Tochter. Sollte ein Spieler das Qualifikationsspiel beim Finale verlieren, sollte ihm eine Glatze rasiert werden. Außerdem konnte ein Spieler aussteigen. Steigen beide Spieler vor dem letzten Spiel vor dem Finale, welches gegen Elton gezockt wird, aus, so erhalten beide 10.000 Euro und es beginnt eine neue Qualifikation. Steigt jedoch der Spieler, der gegen Elton zocken sollte, aus, erhält dieser 20.000 Euro und es wird wieder eine Finalqualifikation gespielt; es wird nachgerückt. Danach muss nochmals das Finale gegen den anderen Spieler gespielt werden und zu guter Letzt gegen Elton.[5] Elton kann nichts verlieren, wenn er sein Spiel verliert.

Zweite Sendung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der zweiten Sendung wurde das Konzept der Sendung geändert. Die Sendung wird nun nicht mehr von Elton moderiert, sondern von Annica Hansen. Außerdem gab es nur noch drei Kandidaten, die nicht mehr gegeneinander spielen, sondern ausschließlich gegen Elton. Die drei Kandidaten traten nacheinander gegen Elton an. Insgesamt gab es 13 Spiele. Pro Spiel konnten die Kandidaten 2500 Euro gewinnen; die Reihenfolge der Spieler wurde ausgelost. Spieler 1 begann und musste einer seiner vier Gegenstände setzen. Im Falle eines Sieges konnte der Spieler entscheiden, ob er ein in einem weiteren Spiel gegen Elton antreten möchte, oder er den eingesetzten Gegenstand sicherte. Sofern der Spieler den Gegenstand sicherte, erhielt er das bis dahin erspielte Geld ausgezahlt und seinen Gegenstand zurück. Wenn der Spieler erneut gegen Elton antrat, konnte er denselben Gegenstand nicht erneut setzen. Im Falle einer Niederlage gegen Elton, verlor der Spieler das bis dato erspielte Geld (sofern er nicht bereits eine Geldsumme gesichert hatte) und der eingesetzte Gegenstand wurde von dem "Vollstrecker" entweder zerstört oder verschenkt. Anschließend trat der nächste Spieler gegen Elton an. Ein Spieler war also so lange gegen Elton an der Reihe, bis dieser Freiwillig aufhörte um sein erspieltes Geld und seinen gesetzten Gegenstand zu sichern oder der Spieler ein Duell verlor.

Das 13. und letzte Spiel war ein Finalspiel, bei welchem der Gewinner des 12. Spieles um 100.000 Euro gegen Elton spielen durfte. Im Falle einer Niederlage, hatte der nächste Spieler die Möglichkeit das Finalspiel gegen Elton zu spielen. Im Gegensatz zur ersten Sendung, bestimmten die Kandidaten die Einsätze, bzw. die Gegenstände die sie setzten, selbst.

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die für vier Stunden angesetzte Premieren-Sendung von Elton zockt – Live dauerte 1:15 Stunden länger und endete somit um 1:30 Uhr.[6] Die zweite Ausgabe dauerte 25 Minuten länger und endete somit um 0:40 Uhr.

In der ersten Sendung kam es während des Spiels Skyball zu einem technischen Ausfall, sodass die Spielrunde vorzeitig beendet werden musste.[6][7]

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Süddeutsche Zeitung bemängelte das „Konzept“ der ersten Folge der Sendung und dass Elton mit der Moderation „überfordert“ gewesen sei.[5]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. TVT-"Elton zockt!"-Special – 22. Dezember 2003 ... – TV Total. 22. Dezember 2003. Archiviert vom Original am 22. Dezember 2015. Abgerufen am 18. Dezember 2015.
  2. Noch eine neue Aufgabe: Sandra Rieß übernimmt "log in" bei ZDFinfo. In: DWDL.de. 15. April 2013. Abgerufen am 18. Dezember 2015.
  3. Annica Hansen und Tommy Scheel haben Mitleid mit den Kandidaten, Focus, 19. April 2013
  4. Live-Show-Debüt gefloppt „Elton zockt“: Bayern-Fans richtig sauer. 21. April 2013. Abgerufen am 18. Dezember 2015.
  5. a b Elton macht den Raab und scheitert. 21. April 2013. Abgerufen am 18. Dezember 2015.
  6. a b DWDL.de-TV-Kritik: Show ohne Ende: Elton zockt und zockt und zockt. In: DWDL.de. 21. April 2013. Abgerufen am 18. Dezember 2015.
  7. Finale: Skyball - Elton zockt - LIVE. In: myspass.de. Abgerufen am 18. Dezember 2015.