Emil Arnold Budde

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Emil Arnold Budde, ca. 1913.

Emil Arnold Budde (* 28. Juli 1842 in Geldern; † 15. August 1921 in Feldafing) war ein deutscher Physiker und Mathematiker.

Er war Mitdirektor der Charlottenburger Werke der Firma Siemens & Halske (von 1893 bis 1911) und ab 1895 der erste Vorsitzende der VDE-Kommission, die die ersten Sicherheitsvorschriften für elektrische Anlagen (in Deutschland) am 23. November 1895 in Eisenach verabschiedete. Initiiert hatte sie im Dezember 1894 der damalige Generalsekretär des Elektrotechnischen Vereins, Gisbert Kapp. Im Jahre 1895 folgten die ersten Sicherheitsvorschriften für elektrische Hochspannungsanlagen.

Budde war von 1904 bis 1906 und von 1910 bis 1912 Vorsitzender des VDE, Ehrenmitgliedschaft 1912. Von 1911 bis 1913 war er der dritte Präsident der International Electrotechnical Commission (IEC).

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Naturwissenschaftliche Plaudereien ; Berlin, G. Reimer, 1891
  • Das Recht der Angestellten an den Erfindungen : zwei Abhandlungen; mit Wilhelm von Siemens; Berlin, Heymann, 1908

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Max von Laue: Nachruf auf Emil Arnold Budde; In Verhandlungen der Deutschen Physikalischen Gesellschaft; 1921 S. 66–68
  • Wilhelm Rudolph: Einführung in die DIN VDE 0100; ISBN 978-3-8007-1928-0 (beinhaltet Lebenslauf[1])

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.vde-verlag.de/buecher/ivz/ivz1928.pdf