Erich Harbort

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Erich Harbort (* 1. August 1879 in Elbingerode; † 14. Dezember 1929 in Berlin) war ein deutscher Geologe.

Harborts 1903 veröffentlichte Inaugural-Dissertation aus Göttingen behandelte Die Schaumburg-Lippe'sche Kreidemulde. Diese wurde auch auszugsweise im Neuen Jahrbuch für Mineralogie, Geologie und Palaeontologie veröffentlicht.

Von 1906 bis 1920 war er Mitarbeiter der Preußischen Geologischen Landesanstalt in Berlin.[1][2] Für die Landesanstalt bearbeitete er verschiedene Blätter der Preußischen Geologischen Karte.

1917 wurde dem Königl. Bezirksgeologen Harbort, der bereits als Privatdozent an der Technischen Universität Berlin unterrichtete, der Professorentitel verliehen.[3] Harbort war Professor im Fachgebiet Lagerstättenkunde.[4]

1929 verfasste Harbort ein geologisches Gutachten über die Schachtanlage Asse bei Wolfenbüttel.[5]

Nach Harbort wurde das Mineral Harbortit benannt.[6] Wege sind in Paderborn und in Soest zu seinen Ehren nach ihm benannt.

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Schaumburg-Lippe'sche Kreidemulde. Stuttgart: E. Schweizerbart’sche Verlagsbuchhandlung, 1903.
  • Die Fauna der Schaumburg-Lippe'schen Kreidemulde. Berlin: Preußische Geologische Landesanst., 1905.
  • Ein geologisches Querprofil durch die Kreide-, Jura- und Triasformation des Bentheim-Isterberger Sattels. Stuttgart, 1907.
  • zusammen mit Julius Hart: Der Mensch und die Mineralien. Berlin: Bong, 1908.
  • Lagerstätten und Gewinnung der wichtigsten nutzbaren Mineralien und Gesteine. Berlin, 1908.
  • Probleme der Erzlagerstättengeologie - Auszug und Referat nach Stelzner-Bergeat, "Die Erzlagerstätten". Berlin: Springer, 1908.
  • Über die stratigraphischen Ergebnisse von zwei Tiefbohrungen durch die Untere Kreide bei Stederdorf und Horst im Kreis Peine.
  • zusammen mit Friedrich Schumacher, Arthur Dannenberg: Übersicht über die nutzbaren Bodenschätze Spaniens. Leipzig: C.L. Hirschfeld, 1926.DNB 362695431
  • beteiligt an: Geologische Karte von Preussen und benachbarten Bundesstaaten. Berlin: Preußische Geologische Landesanst., 1910-1928.DNB 560612230

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.pgla.de/direkt.htm
  2. http://www.dhm.de/archiv/gaeste/luise/tagesfakten/tf08/0801.htm
  3. Zentralblatt der Bauverwaltung Nr. 63/1917, S. 1
  4. http://www.luise-berlin.de/kalender/jahr/1929.htm
  5. http://www.braunschweiger-zeitung.de/region/asse/warum-die-asse-so-marode-ist-id1653231.html
  6. http://www.minersoc.org/pages/Archive-MM/Volume_23/23-146-624.pdf