Schöppenstedt

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Schöppenstedt
Schöppenstedt
Deutschlandkarte, Position der Stadt Schöppenstedt hervorgehoben
Koordinaten: 52° 8′ N, 10° 47′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Wolfenbüttel
Samtgemeinde: Elm-Asse
Höhe: 100 m ü. NHN
Fläche: 39,65 km2
Einwohner: 5606 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 141 Einwohner je km2
Postleitzahlen: 38170,
38154 (Groß Rode, Tetzelstein, Watzumer Häuschen)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/PLZ enthält Text
Vorwahl: 05332
Kfz-Kennzeichen: WF
Gemeindeschlüssel: 03 1 58 027
Adresse der
Stadtverwaltung:
Markt 3
38170 Schöppenstedt
Webpräsenz: www.schoeppenstedt.de
Bürgermeister: Karl-Heinz Mühe (SPD)
Lage der Stadt Schöppenstedt im Landkreis Wolfenbüttel
Sachsen-Anhalt Braunschweig Landkreis Goslar Landkreis Helmstedt Landkreis Hildesheim Landkreis Peine Salzgitter Am Großen Rhode Barnstorf-Warle Voigtsdahlum Voigtsdahlum Baddeckenstedt Börßum Börßum Burgdorf (Landkreis Wolfenbüttel) Cramme Cremlingen Dahlum Dahlum Denkte Dettum Dorstadt Elbe (Niedersachsen) Erkerode Evessen Evessen Flöthe Schladen-Werla Haverlah Hedeper Heere Heere Heiningen (Niedersachsen) Kissenbrück Kneitlingen Kneitlingen Ohrum Remlingen-Semmenstedt Roklum Schöppenstedt Sehlde Sickte Uehrde Vahlberg Veltheim (Ohe) Winnigstedt Wittmar WolfenbüttelKarte
Über dieses Bild
Fachwerkhaus nahe der St.-Stephanus-Kirche

Schöppenstedt ist eine Stadt im Landkreis Wolfenbüttel in Niedersachsen. Sie ist Mitgliedsgemeinde und Verwaltungssitz der am 1. Januar 2015 gegründeten Samtgemeinde Elm-Asse.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Stadtgebiet liegt im Übergang von norddeutscher Tiefebene ins mitteldeutsche Bergland (Mittelgebirge), zwischen den Höhenzügen Elm und Asse in der Schöppenstedter Mulde.

Ortsteile der Stadt Schöppenstedt und ihre Einwohnerzahl:[2]

Ortsteil Einwohner
Schöppenstedt (mit Küblingen) 4.093
Sambleben 387
Eitzum 361
Schliestedt 300
Stadt Schöppenstedt 5.141

(Stand: 1. April 2015)

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schöppenstedt liegt auf sehr altem Siedlungsboden. Die Umgebung ist reich an Spuren der Bandkeramiker. Die außerordentliche Fruchtbarkeit der Mulde, in der der Ort an der einst schiffbaren Altenau (früher: „Nette“) liegt, und die Lage an wichtigen alten Straßen (Rhein-Elbe-Straße; südlicher Dietweg am Elm) und bedeutsamen Verbindungswegen (von Braunschweig und Wolfenbüttel nach Schöningen) haben zur Entwicklung beigetragen.

Die Anfänge der Besiedlung liegen noch im Dunkeln. Möglicherweise hat auch hier ein fränkischer Königshof bestanden. Das Westendorf, wo bis ins 16. Jahrhundert eine Peterskapelle stand, könnte der Platz ältester Ansiedlungen gewesen sein. Auf jeden Fall gehört Schöppenstedt mit zu den ersten kirchlichen Mittelpunkten des Bistums Halberstadt, denn die Stephanskirche war eine der 35 vor 827 gegründeten Urkirchen des Bistums, die sich später zu Archidiakonatskirchen entwickelten. Schöppenstedt war bis 1542, dem Einführungsjahr der evangelisch-lutherischen Religion, ein Archidiakonatssitz des Bistums Halberstadt.

Sicher ist Schöppenstedt auch eine alte Gerichtsstätte gewesen (1326 zuerst bezeugt). Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte 1051 unter dem Namen „Sciphinstete“, der wahrscheinlich von scep (Schiff) abgeleitet ist und auf die Schiffbarkeit der Altenau hinweisen sollte. Die Gegend wurde früher als Darlingau bezeichnet, allerdings ist die Bedeutung dieses Namens nicht geklärt. Alt-Schöppenstedt gehört zu den Dörfern, die noch 1332 als „villa“ bezeichnet, durch landesherrliche Verfügung zum Marktflecken erhoben wurde. Eine förmliche Erhebung zur Stadt scheint nicht stattgefunden zu haben, doch war Schöppenstedt seit dem 15. Jahrhundert den übrigen Städten des Landes gleichgestellt.

1583 verlieh Herzog Julius die Braugerechtigkeit. Für das gute Wasser war die Nette zuständig. Dies weckte den Neid der Braunschweiger, die die Stadt am 14. Mai 1602 überfielen und verwüsteten. 1667 wurde auf dem Markt, unmittelbar an der Nette, ein steinernes Brauhaus errichtet, in dem die Einheimischen ihre Mumme brauten. In der „Rotte“ nahe der Waldmühle wurde Flachs als Rohstoff für Leinen angebaut, das „An der Bleiche“ in Küblingen gebleicht wurde.

Zur Entwicklung des Postwesens in Schöppenstedt siehe: Postroute Braunschweig-Helmstedt-Magdeburg

Stadt der Streiche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bekannt wurde Schöppenstedt als die Stadt der Streiche. Erwähnt werden diese zuerst 1619 in einer von einem unbekannten ehemaligen Schöppenstedter Schulmeister verfassten Handschrift, die das Königliche Museum in Kopenhagen aufbewahrt. Die Sammlung enthält drei Streiche, die von einem entlaufenden Dieb, einer vergeblichen Wolfsjagd und der Samtmütze des Bürgermeisters handeln. Allerdings fügt der Verfasser hinzu, dass lächerliche Streiche „teils den Schildbürgern, teils den Hirschauern, teils den Schöppenstedtern zugeschrieben werden“. In der Tat kommen gerade die bekanntesten Streiche in älteren Schwanksammlungen vor. So findet sich zum Beispiel die Geschichte von dem Bullen, der das Gras abweiden soll, in ähnlicher Form auch in den 1597 bzw. 1598 erschienenen Volksbüchern von den Lalen und Schildbürgern. Umso mehr interessiert die Frage, wie die Schöppenstedter in den Ruf gekommen sein mögen, ähnlich wie die Einwohner von Schilda, Buxtehude, Krähwinkel oder Fünsing, närrische Leute zu sein. Die Ursache dafür liegt möglicherweise darin, dass die auf ihr Mummebier sehr stolzen Braunschweiger die Konkurrenz der tüchtigen Schöppenstedter Bierbrauer fürchteten und versuchten, die Bürger dieser Stadt lächerlich zu machen. Einen Hinweis darauf geben die erhaltenen Spottverse der Braunschweiger und Schöppenstedter anlässlich einer Fehde im Jahre 1602, die mit einem Überfall der Braunschweiger auf das wehrlose Städtchen und einer Vernichtung der dortigen Braueinrichtungen endete.

Brandkatastrophen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Laufe der Jahrhunderte wurde Schöppenstedt von mehreren Bränden heimgesucht, so 1578, als allein 71 Wohnhäuser zerstört wurden. Im Dreißigjährigen Krieg wurde Schöppenstedt zuerst von den Kaiserlichen Truppen, dann von den Dänen und dann wieder von den Kaiserlichen gebrandschatzt. Dem großen Brand von 1743 fielen über hundert Häuser zum Opfer. Er entstand beim Pflaumenmus-Kochen in einer Schmiede. Danach begann die Zeit von Karl-August Funcke, der im Zusammenwirken mit Herzog Carl I. (Regierungszeit: 1735–1780) für den Neuaufbau und die Einführung einer Brandkasse sorgt. So wurden zum Brandschutz die Stroh- durch Ziegeldächer ersetzt – eine Maßnahme, die nicht überall auf Gegenliebe stieß. 1749 sollen bereits 208 Wohnungen wiederhergestellt worden sein. Am 8. Juli 2012 brannte nach einer Explosion der Rewe-Supermarkt bis auf die Grundmauern nieder.[3]

Kreuzung mehrerer Handelsstraßen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schöppenstedt hatte als Knotenpunkt wichtiger Handels- und Heerstraßen

große Bedeutung gewonnen. Im Spätmittelalter war es eine herzogliche Zollstätte. Durchreisende Kaufleute begünstigten die Entwicklung des Ortes, der Anreize genug für Handwerker und Krämer bot, sich hier niederzulassen.

Befestigung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Stadtmauer wie Schöningen und Königslutter hat Schöppenstedt niemals besessen. Dafür bestand eine Heckenbefestigung, die aus einem bis zu 2,50 Meter hohen Wall, Hecke und Graben gebildet war und wohl aus militärischen Gründen angelegt worden war. Die Abtragung der Wälle und Tore im Jahr 1750 und die Errichtung von 15 Häusern zwischen dem Twelken- und Stobentor trugen zur Entwicklung der Stadt bei.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Anwachsen des Ortes erfolgte vor allem durch die Aufnahme der Einwohnerschaft der umliegenden Dörfer Twelken (im Norden), Allum (im Süden) und Neindorf (im Westen). Die bekannte Twelkenmühle ist das letzte Anwesen des gleichnamigen Dorfes, dessen Kirchturm, im 18. Jahrhundert abgetragen, für den Brückenbau verwendet wurde. Allum, das kleinste Dorf wenige hundert Meter an der Straße nach Uehrde gelegen, muss bereits um 1300 von seiner Bevölkerung verlassen worden sein. Neindorf wird 1491 als „wüst“ bezeichnet. Es lag zu beiden Seiten des Feldweges von Berklingen nach Bansleben, und die Kuckucksmühle ist das letzte verbliebene Haus auf der Bansleber Seite. Mittelpunkt des Fleckens wurde der Markt, an dem einst außer dem Rathaus auch das Backhaus, das Wachthaus und das schon erwähnte städtische Brauhaus standen. Erwähnenswert ist der seit 1929 eingemeindete Ortsteil und ehemalige Wallfahrtsort Küblingen, der auf eine weit über 1000-jährige Geschichte zurückblicken kann.

Am 1. März 1974 wurden die damaligen Gemeinden Eitzum, Sambleben und Schliestedt in die Stadt Schöppenstedt eingegliedert.[4]

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schöppenstedt ist Sitz einer gleichnamigen evangelisch-lutherischen Propstei, sie gehört zur Landeskirche in Braunschweig. In der Stadtmitte von Schöppenstedt befindet sich die Kirche St. Stephanus (siehe „Kultur und Sehenswürdigkeiten“), die eingemeindeten Orte Eitzum, Küblingen, Sambleben und Schliestedt verfügen ebenfalls über evangelische Kirchen.

Die katholische Kirche St. Joseph wurde 1926/27 erbaut. Zuvor bestand eine 1920 errichtete Notkirche in Schöppenstedt, nachdem bereits ab 1908 in einem Gasthaus katholischer Gottesdienst gehalten worden war. Zur Pfarrei St. Joseph gehörte auch die 1951 errichtete Kirche Maria vom Frieden in Groß Vahlberg, sie wurde 1997 geschlossen. Seit 2006 gehört die Kirche St. Joseph zur Pfarrgemeinde St. Petrus in Wolfenbüttel.

1929 wurde eine neuapostolische Gemeinde in Schöppenstedt gegründet, erst 1973 erhielt sie eine eigene Kirche (Hinter der Bahn 2B). Am 12. September 2007 wurde in Schöppenstedt der letzte Gottesdienst gehalten, und die zum Bezirk Braunschweig gehörende Kirche wurde geschlossen. Die nächstgelegene neuapostolische Kirche befindet sich heute im 14 Kilometer entfernten Schöningen.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtrat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Stadtrat, der am 10. September 2006 gewählt wurde, setzt sich wie folgt zusammen:

(Stand: Kommunalwahl am 10. September 2006)

Bürgermeister ist Karl-Heinz Mühe (SPD).

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen der Stadt zeigt ein Schiff mit einem aufrecht darin stehenden Löwen; daran knüpft sich die Überlieferung, die Altenau sei hier früher mit Schiffen zu befahren gewesen. Vielleicht ist die Stadt auch nach dem ersten Ansiedler der Gegend (Skippo) benannt worden (nach Friedrich Bosses „Kleine Braunschweigische Landeskunde“, 1907).

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Theater und Museen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Till-Eulenspiegel-Museum erweist dem mittelalterlichen Schalk Till Eulenspiegel, der um 1300 in Kneitlingen am Elm geboren worden sein soll, Reverenz. Jährlich wird das Museum von rund 8000 Gästen aus dem In- und Ausland besucht.

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wahrzeichen der Stadt ist die St.-Stephanus-Kirche mit dem bekannten schiefen Turm aus dem 12. Jahrhundert, der im Innern an einem steinernen Pfeiler merkwürdige Darstellungen von Tiergestalten und Menschenköpfen enthält, darunter Wotan mit seinen Raben, der Fenriswolf, die Midgardschlange und der Weltesche Ekdrasül (Schwarz-weiß-Abbildung). Diese geschmückte Säule wurde möglicherweise bei Einführung des Christentums als Denkmal alten Götterglaubens errichtet – die Ornamente könnten auf die Zeit zurückgehen, in der Schöppenstedt erstmals urkundlich erwähnt wird (1051). Ob das Turmgewölbe, welches wohl von dieser Säule getragen wurde, eine Kapelle war, oder ob in einen vorhandenen Wehrturm eine Kapelle eingebaut wurde, ist nach wie vor umstritten.

Für die zweite Deutung spricht die alte Bezeichnung „Bollwerk“. Am 8. Dezember 1999 schlug der Blitz in 63 Meter Höhe ein. Der Turmhelm fing erst nach Stunden Feuer und brannte bis auf den steinernen Kranz ab. Da die Schöppenstedter ihren schiefen Turm wiederhaben wollten, wurde eine Bürgerinitiative und der Verkauf von Turmaktien organisiert, die schließlich auch zum Kauf neuer Glocken beitrugen, die die ohnehin ausgedienten Glocken von 1923 und 1953 ersetzten.

Das ehemalige Amtsgericht Schöppenstedt wurde im Jahre 1860 erbaut. Es steht unter Denkmalschutz und dient heutzutage als Wohnraum. Zur Zeit befindet sich das Gebäude in privater Hand.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Elm-Bergturnfest

Zwischen Schöppenstedt und Königslutter findet seit dem Jahr 1866 das traditionelle Elm-Bergturnfest am Tetzelstein statt, ein jährlich organisiertes Bergsportfest, das zweitälteste in Deutschland.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das denkmalgeschützte ehemalige Empfangsgebäude des Bahnhofs Schöppenstedt

Das heutige Bahnhofsgebäude wurde am Ende des 19. Jahrhunderts erbaut und diente lange Zeit der Bahn.

In den 1990er Jahren wurden die Räumlichkeiten im hinteren Bereich als Kindergarten, Jugendzentrum und Kiosk benutzt. Heute befinden sich dort Wohnungen und Büros. 2003 hat eine Werbeagentur das denkmalgeschützte Gebäude von der Stadt erworben und aufwändig saniert.

Seit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2007 ist von der einstigen Bahnstrecke Wolfenbüttel–Helmstedt nur noch der Abschnitt nach Wolfenbüttel in Betrieb. Ferner lag der Bahnhof Schöppenstedt Nord an der Braunschweig-Schöninger Eisenbahn. Diese ist stillgelegt.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Karl Friedrich Bege: Geschichte der Städte Seesen und Scheppenstedt. Holle, Wolfenbüttel 1846 (Nachdruck: von Hirschheydt, Hannover 1974, ISBN 3-7777-0814-3)
  • Wolfgang Scheffler: Schöppenstedt und Küblingen (Kleine Kunstführer für Niedersachsen, Heft 19). Göttingen 1957
  • Hermann Kleinau: Schöppenstedt. Oeding, Schöppenstedt 1951 (Festvortrag zur 900-Jahrfeier & Drei Kapitel aus der Geschichte der Stadt Schöppenstedt. 71 S.)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Schöppenstedt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, 100 Bevölkerungsfortschreibung – Basis Zensus 2011, Stand 31. Dezember 2015 (Hilfe dazu).
  2. Samtgemeinde Elm-Asse: Bevölkerungszahlen und Flächengrößen, abgerufen am 22. Jun. 2015
  3. Nach Explosion brannte Einkaufszentrum völlig nieder, Zugriff am 9. Juli 2012
  4. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 272.