Ernst Kramer

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel befasst sich mit dem Lokalhistoriker Ernst Kramer. Zu anderen Personen siehe Ernst Cramer.

Ernst Kramer (* 31. Dezember 1909 in Fulda; † 1993) war ein deutscher Architekt und Fuldaer Lokalhistoriker. Während der Zeit des Dritten Reiches war Kramer Mitglied im nationalsozialistischen Fuldaer Heimatbund.

Ernst Kramer betätigte sich in Fulda als Heimatforscher. In der Heimatbeilage Buchenblätter der Fuldaer Zeitung sind zahlreiche Veröffentlichungen von Kramer erschienen, ebenso in den Schriften des Fuldaer Geschichtsvereins. Auch zahlreiche Bücher zur Heimatgeschichte sind von ihm herausgegeben worden (Fuldensien). Er hat sich besonders um die lokale Kunstgeschichte verdient gemacht. Beispielsweise hat er die stadteigene Sammlung von Porzellan aus der fürstbischöflichen Manufaktur Fulda initiiert und ist Träger des Kulturpreises der Stadt Fulda.

Ernst Kramer entstammte einer alteingesessenen Fuldaer Familie. Sein Großvater war der lokal tätige Maurer- und Steinmetzmeister Adam Kramer. Eine seiner Arbeiten ist der „Marktbrunnen“ von 1860 vor dem Haus Peterstor 10 in der Innenstadt von Fulda[1].

Der schriftliche Nachlass liegt seit 1995 im Deutschen Kunstarchiv im Germanischen Nationalmuseum.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Claus Pese: Mehr als nur Kunst. Das Archiv für Bildende Kunst im Germanischen Nationalmuseum. (= Kulturgeschichtliche Spaziergänge im Germanischen Nationalmuseum. Band 2). Ostfildern-Ruit 1998, S. 33–36.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Michael Mott: Der neue, alte Brunnen / Wo unsere Brünnlein fließen: Nach 103 Jahren sprudelt wieder ein Born am Peterstor. in: Fuldaer Zeitung, 18. August 1999, S. 14.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]