Erzbistum Santa Fe de Antioquia

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Erzbistum Santa Fe de Antioquia
Karte Erzbistum Santa Fe de Antioquia
Basisdaten
Staat Kolumbien
Diözesanbischof Orlando Antonio Corrales García
Emeritierter Diözesanbischof Ignacio José Gómez Aristizábal
Fläche 9.683 km²
Pfarreien 48 (31.12.2009 / AP2011)
Einwohner 272.000 (31.12.2009 / AP2011)
Katholiken 249.000 (31.12.2009 / AP2011)
Anteil 91,5 %
Diözesanpriester 97 (31.12.2009 / AP2011)
Ständige Diakone 3 (31.12.2009 / AP2011)
Katholiken je Priester 2.567
Ordensbrüder 85 (31.12.2009 / AP2011)
Ordensschwestern 77 (31.12.2009 / AP2011)
Ritus Römischer Ritus
Liturgiesprache Spanisch
Website www.arquisantioquia.org.co
Suffraganbistümer Bistum Apartadó
Bistum Istmina-Tadó
Bistum Quibdó
Bistum Santa Rosa de Osos

Das Erzbistum Santa Fe de Antioquia (lat.: Archidioecesis Sanctae Fidei de Antioquia, span.: Arquidiócesis de Santa Fe de Antioquia) ist eine in Kolumbien gelegene römisch-katholische Erzdiözese mit Sitz in Santa Fe de Antioquia.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kathedrale in Santa Fe de Antioquia
Wappen des Erzbistums Santa Fe de Antioquia

Das Erzbistum Santa Fe de Antioquia wurde am 31. August 1804 durch Papst Pius VII. aus Gebietsabtretungen des Erzbistums Santafé en Nueva Granada sowie der Bistümer Cartagena und Popayán als Bistum Antioquía errichtet. Es wurde dem Erzbistum Santafé en Nueva Granada als Suffraganbistum unterstellt. Am 14. Februar 1868 gab das Bistum Antioquía Teile seines Territoriums zur Gründung des Bistums Medellín ab. Das Bistum Antioquía wurde am 24. Februar 1902 dem neuen Erzbistum Medellín als Suffraganbistum unterstellt. Weitere Gebietsabtretungen erfolgten am 28. April 1908 zur Gründung der Apostolischen Präfektur Chocó und am 5. Februar 1917 zur Gründung des Bistums Santa Rosa de Osos.

Am 5. Februar 1917 wurde dem Bistum Antioquía das Bistum Jericó angegliedert. Das Bistum Antioquía-Jericó wurde am 3. Juli 1941 wieder in die Bistümer Antioquía und Jericó geteilt. Am 14. November 1952 gab das Bistum Antioquía Teile seines Territoriums zur Gründung des Apostolischen Vikariates Quibdó ab. Eine weitere Gebietsabtretung erfolgte am 18. Juni 1988 zur Gründung des Bistums Apartadó.

Am 18. Juni 1988 wurde das Bistum Antioquía durch Papst Johannes Paul II. mit der Apostolischen Konstitution Spiritali sane zum Erzbistum erhoben und in Erzbistum Santa Fe de Antioquia umbenannt.[1]

Ordinarien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bischöfe von Antioquía[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bischöfe von Antioquía-Jericó[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bischöfe von Antioquía[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erzbischöfe von Santa Fe de Antioquia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ioannes Paulus II: Const. Apost. Spiritali sane, AAS 80 (1988), n. 11, S. 1382f.