Eva Meyer-Hermann

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Eva Meyer-Hermann (* 1962 in Köln) ist deutsche Kunsthistorikerin und Ausstellungskuratorin. Sie veröffentlichte zahlreiche Schriften zur modernen Kunst.

Leben und Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eva Meyer-Hermann begann 1981 ihr Studium an der Staatlichen Kunstakademie Stuttgart und wechselte im Jahr darauf an die Universität Bonn, um dort Kunstgeschichte, klassische Archäologie und Städtebau zu studieren. Sie wurde 1991 bei Eduard Trier mit einer Arbeit über Das Phänomen Bodenplastik mit Auszeichnung („summa cum laude et egregia“) promoviert.

Von 1992 bis 1995 arbeitete Eva Meyer-Hermann als Kuratorin an den Krefelder Kunstmuseen Haus Lange und Haus Esters. Danach wurde sie Vizedirektorin der Kunsthalle Nürnberg und dort wenig später auch Direktorin (bis 1998).

1999–2001 war sie Gründungsdirektorin für die private Sammlung Hauser und Wirth in der Lokremise St. Gallen. Parallel dazu war sie als Kuratorin/Direktorin für die Friedrich Christian Flick Collection in Zürich verantwortlich. 2002 erfolgte ein Ruf an das städtische Van Abbemuseum in Eindhoven, wo sie vier Jahre als Senior Curator arbeitete.

Seit 2005 ist sie freischaffende Publizistin und Kuratorin. Ihr Büro cakesmeyer / Independent Exhibitions Makers befindet sich in Berlin/Kreuzberg. Eva Meyer-Hermann erhielt von der niederländischen Abteilung der Association Internationale des Critiques d’Art für ihre Ausstellung und Publikation Andy Warhol. Other Voices, Other Rooms den Dutch AICA Award 2008. 2009 wurde ihr Konzept für die Ausstellung Mike Kelley.Themes & Variations from 35 Years im Stedelijk Museum Amsterdam mit dem Turing Art Grant ausgezeichnet.

Ausstellungen (Auswahl) und Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1996 Carl Andre Sculptor in den Museen Haus Lange/Haus Esters, Krefeld und parallel im Kunstmuseum Wolfsburg. Weitere Station: Museum of Modern Art, Oxford.
  • 1998 Erste Retrospektive von Jason Rhoades. The Purple Penis and the Venus in der Kunsthalle in Nürnberg und am Van Abbemuseum, Eindhoven.
  • 1999 Paul McCarthy Dimensions of the Mind. Überblicksausstellung in der Lokremise in St. Gallen, Schweiz.
  • 2003 Martin Kippenberger Nach Kippenberger. Umfassende Retrospektive im Museum Moderner Kunst, Wien und im Van Abbemuseum, Eindhoven.
  • 2004 Lucy McKenzie, Deathwatch. Produktion einer ortsspezifischen Installation im Van Abbemuseum, Eindhoven.
  • 2004 Paul McCarthy Brain Box Dream Box. Retrospektive im Van Abbemuseum, Eindhoven. Weitere Station: CAC Málaga.
  • 2005 EindhovenIstanbul im Van Abbemuseum in Eindhoven. Retrospektive aus 18 Jahren Istanbul Biennale mit insgesamt 40 Künstlern.
  • 2006/2007 Allan Kaprow Art as Life. Retrospektive im Haus der Kunst, München und im Van Abbemuseum, Eindhoven. Weitere Stationen: Kunsthalle Bern, Villa Croce in Genua. MOCA in Los Angeles.
  • 2007/2009 Andy Warhol Other Voices, Other Rooms. Umfassende Retrospektive im Stedelijk Museum, Amsterdam. Weitere Stationen: Moderna Museet, Stockholm, Hayward Gallery, London und Wexner Center for the Arts in Columbus, OH.
  • 2011 Kippenberger Meets Picasso, Málaga.
  • 2013 Zvi Goldstein Retrospektive, The Israel Museum, Jerusalem.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]