Eva Weissenberger

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Eva Weissenberger (* 3. Oktober 1972) ist eine österreichische Journalistin und Buchautorin. Von Jänner 2015 bis Jänner 2017 war sie Chefredakteurin der Zeitschrift News.[1][2]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weissenberger begann ihre Karriere 1998 bei der Tageszeitung Die Presse. Daneben leitete und moderierte sie bei dem Wiener Kabel-Fernsehsender TIV das wöchentlich ausgestrahlte Polit-Magazin Newsroom. Von 2000 bis 2005 arbeitete sie als Politik- und Medienredakteurin bei der Wochenzeitung Falter. Freitags erschien ihre Kolumne Weissraum in der Tageszeitung Die Presse. In den Jahren 2000 und 2001 war sie Moderatorin der online Videodiskussion Echtzeit auf wienweb.at. 2005 wechselte Weissenberger zum ORF, wo sie für die Zeit im Bild sowie die Magazine Report und wie bitte? Beiträge gestaltete beziehungsweise als Außenmoderatorin im Einsatz war. 2007 wechselte sie in das Wiener Büro der Kleinen Zeitung. Von 2012 bis 2015 war Weissenberger Chefredakteurin der Kleinen Zeitung Kärnten.

Am 2. Dezember 2014 wurde bekannt, dass Weissenberger als Chefredakteurin zur Zeitschrift News wechselt.[3] Der Erscheinungstag des Magazins wechselte daraufhin von Donnerstag auf Samstag. [4] Weissenberger besetzte außerdem die Führungsriege des Magazins neu, in die Redaktion sowie in die Art Direktion berief sie ehemalige Weggefährten der Wochenzeitung Falter. Sie kündigte außerdem eine neue Tonalität sowie eine neue Optik für das Magazin an. [5] Mit Ende Jänner 2017 verließ sie die Zeitschrift News, ihr folgte Esther Mitterstieler als Chefredakteurin nach.[1]

Eva Weissenberger ist Vortragende an der Österreichischen Medienakademie, Kuratorium für Journalistenausbildung in Salzburg und an der FHWien. Sie tritt regelmäßig als Ko-Moderatorin der Pressestunde (ORF 2) und von "60 Minuten.Politik" (ORF III) auf. Sie sitzt im Vorstand von IQ Österreich - Initiative für Qualität im Journalismus und war von 2011 bis 2014 Vorsitzende des Vereins. Seit der Wiederbelebung des Selbstkontrollorgans Österreichischer Presserat ist Weissenberger Mitglied eines der beiden Senate. Weissenberger ist stellvertretende Vorsitzende des Publizistischen Beirates des VÖZ.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Klaus Stimeder, Eva Weissenberger: Trotzdem. Die Oscar Bronner-Story. Verlag Ueberreuter, 2008. Neu aufgelegt in der Redelsteiner Dahimène Edition 2013.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Eva Weissenberger – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b derStandard.at: "News"- Weissenberger geht, Mitterstieler übernimmt. Artikel vom 21. Dezember 2016, abgerufen am 21. Dezember 2016.
  2. Weissenberger verabschiedet sich von den "News"-Lesern. Artikel vom 28. Jänner 2017, abgerufen am 1. Februar 2017.
  3. derStandard.at - Bestätigt: Eva Weissenberger wird "News"-Chefin. Artikel vom 2. Dezember 2014, abgerufen am 2. Dezember 2014.
  4. derStandard.at - Interview mit Eva Weissenberger. Artikel vom 20. Februar 2015, abgerufen im Oktober 2015
  5. Wiener Zeitung online. Artikel vom 18. Februar 2015, abgerufen im Oktober 2015.
  6. "Kurt-Vorhofer-Preis" für Eva Weissenberger , Kleine Zeitung, 6. Mai 2009