Fahrt zur Hölle, ihr Halunken

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Filmdaten
Deutscher Titel Fahrt zur Hölle, ihr Halunken
Originaltitel Gli specialisti
Produktionsland Italien, Frankreich
Originalsprache französisch
Erscheinungsjahr 1969
Länge 104 (dt. Version 84) Minuten
Altersfreigabe FSK 16, früher 18
Stab
Regie Sergio Corbucci
Drehbuch Sergio Corbucci
Sabatino Ciuffini
Produktion Sergio Corbucci
Musik Angelo Francesco Lavagnino
Kamera Dario di Palma
Schnitt Elsa Armani
Besetzung

Fahrt zur Hölle, ihr Halunken (Originaltitel: Gli specialisti) ist ein Italowestern von Sergio Corbucci aus dem Jahr 1969. Die italienisch-französische Koproduktion hatte, erheblich gekürzt, am 10. April 1970 ihre deutsche Erstaufführung. Der Film lief in Deutschland auch unter dem Titel Die Spezialisten.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Einzelgänger Hud kommt in die Stadt Blackstone, wo sein Bruder Charlie wegen eines Banküberfalls zu Unrecht verurteilt und hingerichtet wurde. Hud möchte seinen Bruder rächen und sich das Geld beschaffen. Er rettet eine Gruppe früher Hippies und gerät auf der Suche nach den Mördern seines Bruders mit den Mächtigen der Stadt, der Gangstertruppe um den Tagebuch schreibenden El Diablo und ebendiesen Hippies in Konflikt. Hud muss El Diablo, mit dessen Hilfe er sich zunächst an die Aufgabe gewagt hatte, im Verlauf seiner Ermittlungen töten; schließlich findet er das Gold - den Auslöser für die Lynchjustiz an seinem Bruder - und auch die wahre Schuldige, die Witwe Pollycut, die das Städtchen Blackstone ausgeplündert hat.

Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • "Eine geballte Enttäuschung - nicht dass er [der Film] schlecht wäre, aber man wartet bei Corbucci doch immer auf etwas Besonderes, und das bleibt (...) einfach aus" [1]
  • "Relativ schwacher Hippie-Western mit einem völlig fehlbesetzten Johnny Hallyday, den auch die Mitwirkung von Adorf nicht retten kann." [2]
  • "Italo-Western von schonungsloser Brutalität." - Lexikon des internationalen Films[3]
  • "Brutaler und zynischer Italo-Western, der eindeutig der Verherrlichung der Gewalt dient."[4]

Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Außenaufnahmen für den Italowestern wurden in Cortina d’Ampezzo gedreht.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Christian Kessler: Willkommen in der Hölle, 2002, S. 237
  2. Ulrich P. Bruckner: Für ein paar Leichen mehr
  3. Fahrt zur Hölle, ihr Halunken. In: Lexikon des internationalen Films. Zweitausendeins, abgerufen am 2. März 2017.
  4. Evangelischer Filmbeobachter, Kritik Nr. 163/2016