Febo

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Dieser Artikel behandelt die niederländische Fastfoodkette. Zum im Spanischen Francisco Febo genannten König von Navarra siehe Franz Phoebus.
Automatenstand in Nieuwendijk in Amsterdam
Febo-Automat

Febo ist eine Schnellrestaurantkette in den Niederlanden. Der Begründer begann einst mit Brot- und Konditorwaren.

Geschichte[Bearbeiten]

Im Jahre 1941 gründete Johan Izaäk de Borst (1919–2008) das Maison Febo. Was als eine Bäckerei begann, entwickelte sich zu einem Betrieb mit Snackautomaten („Automatenrestaurants“) zum Verkauf selbst hergestellter Kroketten. De Borst ließ moderne Großküchen bauen, um die Produktion von Kroketten zu steigern. In der Folge konnte er über Amsterdam hinaus landesweit Filialen errichten. Es entstanden Niederlassungen in Purmerend, Hoorn und Hoofddorp. Borst weitete die Produktion weiter aus und ließ in Amsterdam Nord eine neue Fabrik bauen, in der bis heute neben Kroketten auch andere Snacks hergestellt werden. Im Jahre 1990 übernahm de Borsts Sohn das Unternehmen, Borst sr. starb am 8. Mai 2008.

Organisation[Bearbeiten]

Die Febo-Organisation ist eine Franchiseorganisation. 2009 zählte Febo 68 Filialen, davon 54 auf Franchisebasis. Im Juli 2007 wurde in Amsterdam-Nord, in der Nähe des Coentunnels, ein neues Febo-Produktionszentrum eröffnet, um Produktion, Kühlung und Auslieferung der Produkte weiter zu optimieren. Die Qualitätsanforderungen stehen weiterhin zentral für das Unternehmenskonzept.

Trivia[Bearbeiten]

Der Name Febo ist abgeleitet von der Ferdinand Bolstraat im Amsterdamer Stadtviertel de Pijp, wo De Borst sein Bäckerhandwerk erlernte. Im Unterschied zur gängigen Behauptung befand sich die erste Filiale nicht in der Ferdinand Bolstraat, sondern am Karperweg (Nebenstraße des Amstelveense Weg). Der Febo in der Ferdinand Bolstraat kam erst in den 1990er Jahren dazu.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: FEBO – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien