Feistzeit

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Feistzeit bezeichnet in der Waidmannssprache die Zeit vor der Brunft, der Zeit der Fortpflanzung.

Die Feistzeit dient Rehböcken bzw. Hirschen dazu, sich Fettreserven anzusetzen, um für die folgende energiezehrende Zeit genug Kraft zu haben. Dann ist es für das männliche Wild wichtig, möglichst wenig Zeit mit dem Suchen und Aufnehmen von Nahrung zu vergeuden, um sich voll der Fortpflanzung widmen zu können.

Es ist ein häufig auftretendes Phänomen, dass Wild, das während dieser Zeit häufig gestört und von Äsungsflächen vertrieben wird, in der Brunft häufig zu schwach ist, um aktiv und anhaltend am Brunftgeschehen teilzunehmen.

Feistzeiten

  • Rehwild: Mitte Mai – Mitte Juli
  • Rotwild: Anfang August – Anfang/Mitte September

(Anmerkung: Die Feistzeiten können je nach Höhenlage und Äsungsangebot bis zu zwei Wochen abweichen.)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Artikel „feist“. In: Der Neue Herder. Von A bis Z. Erster Halbband. Freiburg 1949. Herder Verlag. Dort: „Feistzeit“ inklusive einer kurzen Definition derselben.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Wiktionary: Feistzeit – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen