Felix von Vittinghoff-Schell

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Das Wappen der Familie von Vittinghoff

Felix Freiherr von Vittinghoff gen. Schell zu Schellenberg (* 3. Oktober 1910 in Weeze; † 13. November 1992 in Goch) war ein deutscher Politiker (CDU).

Vittinghoff entstammte dem alten rheinisch-westfälischen Adelsgeschlecht Vietinghoff aus der Grafschaft Mark mit dem Stammhaus Vittinghoff (heute Bodendenkmal) in Essen-Rellinghausen.

Er machte das Abitur am Collegium Augustinianum Gaesdonck und studierte dann Jura und moderne Sprachen in München, Fribourg und Köln. Vittinghoff war Doktor der Rechtswissenschaften, Kriegsteilnehmer, von 1947 bis 1969 Bürgermeister und 1970 Ehrenbürger von Weeze im Kreis Kleve. Als Abgeordneter der CDU für den Wahlkreis Kleve gehörte er von 1961 bis 1969 dem Deutschen Bundestag an. Außerdem war er Königlich-Niederländischer Honorarkonsul, Oboedienz-Großkreuz-Bailli des Souveränen Malteserordens und Träger des Verdienstkreuzes 1. Klasse (1968) sowie des Großen Verdienstkreuzes der Bundesrepublik Deutschland.

Er war Mitglied der katholischen Studentenverbindung K.St.V. Rheno-Bavaria München im KV.

Dissertation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Felix von Vittinghoff: Die völkerrechtliche Stellung der neutralen Vertreter im besetzten Belgien, Gutenberg-Druckerei u. Verl., Köln 1934 (Dissertation).

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Rudolf Vierhaus, Ludolf Herbst (Hrsg.), Bruno Jahn (Mitarb.): Biographisches Handbuch der Mitglieder des Deutschen Bundestages. 1949–2002. Bd. 2: N–Z. Anhang. K. G. Saur, München 2002, ISBN 3-598-23782-0, S. 897–898.
  • Hartmut Benz, Ralf G. Jahn u. Karl Rütten (Hrsg.): Felix Freiherr von Vittinghoff gen. Schell. 1910–1992, Gemeindeverwaltung Weeze, Weeze 2010 (= Weezer Archiv, 5), ISBN 978-3-9813608-5-1.
  • Johannes Hürter (Red.): Biographisches Handbuch des deutschen Auswärtigen Dienstes 1871 - 1945. 5. T - Z, Nachträge. Herausgegeben vom Auswärtigen Amt, Historischer Dienst. Band 5: Bernd Isphording, Gerhard Keiper, Martin Kröger: Schöningh, Paderborn u. a. 2014, ISBN 978-3-506-71844-0, S. 124 f.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]