Flugplatz Nittenau-Bruck

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Flugplatz Nittenau-Bruck
Flugplatz Nittenau-Bruck (Bayern)
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Kenndaten
Koordinaten

49° 13′ 22″ N, 12° 17′ 49″ OKoordinaten: 49° 13′ 22″ N, 12° 17′ 49″ O

354 m (1161 ft) über MSL
Verkehrsanbindung
Entfernung vom Stadtzentrum 3 km südlich von Bruck,
4 km nordöstlich von Nittenau
Straße B16B85
Basisdaten
Betreiber Am Flugplatz Bruck GmbH
Start- und Landebahn
01/19 550 m × 15 m Asphalt
Webseite
www.bruck-flugplatz.de



i7

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BW
Luftbild EDNM von Osten (2017)
Bruck EDNM Tower (2017)
Fliegertreffen 2017

Der Flugplatz Nittenau-Bruck ist der Flugplatz der Stadt Nittenau und des Marktes Bruck in der Oberpfalz. Er wird von der Am Flugplatz Bruck GmbH betrieben.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Flugplatz liegt drei Kilometer südlich des historischen Ortskernes von Bruck im Flurstück Sulzmühler Holz im Tal des Sulzbaches auf einer Höhe von 354 m ü. NN.[1]

Naturräumlich befindet er sich eingekesselt in der Bodenwöhrer Bucht. Nördlich steigt das Gelände zum Oberpfälzer Wald hin auf, östlich und südlich zum Bayerischen Wald und westlich zu der Fränkischen Alb.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Fliegerei wurde in Nittenau /Bruck seit der Aufhebung des Flugverbotes für Deutsche 1952 durch die alliierte Besatzungsmacht seit der Mitte des 20. Jahrhunderts auf eine Initiative des lokalen Unternehmers Gabor Schönek hin betrieben.[2]:14 Nach unklaren Geschicken erlosch die allgemeine Betriebserlaubnis für diese Graspiste allerdings 2012 zunächst aufgrund von Sicherheitsmängeln.[3]

  • 2015 wurde das Rollfeld neu geteert und auf 15 m verbreitert.[3]
  • In den Folgejahren wurden eine neue Flugzeughalle, ein Tower und weitere Funktionsgebäude neu gebaut, sowie eine Flugschule für Ultraleichtflugzeuge etabliert.[3]

Flugplatz und Ausstattung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Flugplatz ist ein Sonderlandeplatz für Luftfahrzeuge aller Art bis 2000 kg MTOW sowie für Hubschrauber bis 3000 kg und hat keine geregelten Betriebszeiten. Eine Landung ist nur nach Erlaubnis des Halters möglich (PPR).

Es bestehen mehrere Wirtschaftsgebäude, ein Clubheim, eine Kapelle, ein Tower (Frequenz 128,755 MHz) und mehreren Hangars. Eine Tankstelle ist zur Zeit nicht vorhanden. Ölservice ist möglich.

Zwischenfälle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Am 26. August 2017 kam es zu einem weiteren Absturz eines Ultraleichtflugzeuges,[6] der bei einigen Anwohnern Unmut hervorrief.[7] Eine Aerostyle Breezer (D-MTLW) wurde in einen Strömungsabriss geflogen und stürzte in einen Wald.[8]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindestraßen erschließen den Flugplatz zu der nördlich verlaufenden Bundesstraße 85 und südlich zu der Bundesstraße 16 hin. Der ÖPNV bedient den Flugplatz nicht direkt, es bestehen aber Zustiegsmöglichkeiten zu der Bahnstrecke Schwandorf–Furth im Wald in Bodenwöhr in etwa sechs Kilometern Entfernung.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Bruck in der Oberpfalz (Flugplatz) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. EDNM bei BayernAtlas Klassik
  2. Geschichte (.pdf)
  3. a b c Geschichte bei oberpfalz-luftbild.de
  4. Onetz.de: Flugunfall 2014
  5. Unfallbericht Platzer Kiebitz D-MWKV, Aviation Safety Network WikiBase (englisch), abgerufen am 18. Dezember 2017.
  6. Pressebericht Mittelbayerische Zeitung, Bericht über Flugunfall 2017
  7. Pressebericht Mittelbayerische Zeitung, Bürgerstimmen
  8. Unfallbericht Breezer D-MTLW, Aviation Safety Network WikiBase (englisch), abgerufen am 18. Dezember 2017.