Focke-Wulf W 7

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f2
Focke-Wulf W 7
Typ: Seeaufklärer
Entwurfsland: Deutsches ReichDeutsches Reich Deutsches Reich
Hersteller:

Focke-Wulf

Erstflug: 1932
Indienststellung: keine
Produktionszeit: keiner
Stückzahl: Einzelstück

Die Focke-Wulf W 7 war einzelnes Flugzeugmuster der Focke-Wulf Werke für einen bordgestützten Seeaufklärer.

Die Reichsmarine beauftragte 1930 Heinrich Focke mit der Konstruktion eines Konkurrenzmusters zur bisher eingesetzten Heinkel He 60. Focke zeigte jedoch an dem Auftrag kein Interesse, sodass der vom Udet Flugzeugbau kommende Hans Herrmann die Aufgabe der entwicklung der W 7 übernahm.[1]

Die Konstruktion des unter seiner Leitung entstehenden Doppeldeckers verzögerte sich länger als erwartet, und so konnte der Prototyp der Maschine mit dem Kennzeichen D-2216 erst 1932 in die Flugerprobung gehen. Die von einem BMW VI angetriebene Maschine besaß Zwillingsschwimmer. Der von Hermann durchgeführte Jungfernflug offenbarte an der W 7 zahlreiche Probleme, insbesondere die Handhabung der Seilzüge erforderte umfangreiche Modifikationen. Die Reichsmarine hatte sich während der verzögerten Fertigstellung schon für die He 60 entschieden, und so blieb bei nur einer produzierten Maschine. Die W 7 wurde noch zeitweise mit einem Radfahrwerk erprobt. Besonderheit des Entwurfs war die Federung der hinteren Schwimmer-Streben.[1]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Hans-Jürgen Becker: Wasserflugzeuge – Flugboote, Amphibien, Schwimmerflugzeuge. (Die deutsche Luftfahrt Band 21) Bernard & Graefe Verlag, Koblenz 1994, ISBN 3-7637-6106-3, S. 177f.