Folkshilfe

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Folkshilfe
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Paul Slaviczek, Florian Ritt, Mathias Kaineder und Gabriel Fröhlich (v. l.) bei den Amadeus Music Awards 2018
Paul Slaviczek, Florian Ritt, Mathias Kaineder und Gabriel Fröhlich (v. l.) bei den Amadeus Music Awards 2018
Allgemeine Informationen
Genre(s) Pop
Gründung 2011
Website www.folkshilfe.at
Aktuelle Besetzung
Paul Slaviczek
Gabriel Fröhlich
Florian Ritt
Ehemalige Mitglieder
Mathias Kaineder (2013–2016)
Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben[1]
Mit F
  AT 3 11.09.2015 (4 Wo.)
Bahö
  AT 5 08.09.2017 (6 Wo.)
Sing
  AT 11 13.12.2019 (1 Wo.)
Singles[1]
Seit a poa Tog
  AT 33 20.03.2015 (3 Wo.)
Who You Are
  AT 42 20.03.2015 (2 Wo.)
Ned au
  AT 58 20.03.2015 (1 Wo.)
Mir laungts
  AT 57 03.11.2017 (4 Wo.)

Folkshilfe (Eigenschreibweise folkshilfe) ist eine österreichische Band, die ihr Genre als „Quetschn-Synthi-Pop“ bezeichnet. „Quetschn“ ist ein österreichischer Ausdruck für die steirische Harmonika. Im Falle der Folkshilfe ist im Bassteil der Harmonika ein Synthesizer eingebaut, so ergibt sich ein voller Sound.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Band gründete sich im Sommer 2011 um als Straßenmusiker aufzutreten. Erste Erfolge, mit Konzerten auf Bühnen statt auf der Straße, folgten 2013.[3]

Ende 2014 wurden sie zur Teilnahme an der vom ORF veranstalteten Vorauswahl des österreichischen Beitrags zum Eurovision Song Contest 2015 eingeladen.[4] In der TV-Show Eurovision Song Contest – Wer singt für Österreich? mit anfangs 16 Kandidaten erreichten sie die Schlussrunde der letzten sechs, wo sie schließlich den vierten Platz belegten. Am 7. März 2015 erschien die EP Seit a poa Tog.[5][6]

Von 2015 bis 2019 war die Band beim deutschen Musiklabel BlankoMusik unter Vertrag.[2] Für den Labelgründer Hage Hein galt die Folkshilfe als seine neue „‚Kampftruppe‘, um die bayerischen Musikstadl zu unterwandern.“[7] In Zusammenarbeit mit BlankoMusik brachten die Musiker 2015 das Album mit F und 2017 das Album BAHÖ auf den Markt.[2] Die erste Singleauskopplung aus BAHÖ Mir laungts hielt sich über viele Wochen an der Spitze der Hörercharts des größten österreichischen Musiksenders Hitradio Ö3.[8] Seit 2019 releast die Band unter dem Wiener Label Töchtersöhne.[9]

Die Band bleibt, neben ihren Auftritten auf diversen Festivals und Konzerten, auch ihrer Geschichte als Straßenmusiker treu. 2015 führt sie ihre „streetmusic-tour“ in viele deutsche Städte wie Berlin, Hamburg, Köln, Mainz und Frankfurt am Main sowie in die Niederlande (Amsterdam, Rotterdam) und nach Belgien (Brüssel, Antwerpen). Bereits Tradition hat auch der sogenannte „tourlaub“. Hier wird eine „Tour“ mit „Urlaub“ mit Freunden verbunden und führt die Band zumeist in den Süden Europas wie an die kroatische und italienische Adriaküste. Beim Spielbergfestival 2016 hatte Gitarrist Kaineder seinen letzten Auftritt und wurde von Paul Slaviczek ersetzt. In neuer Besetzung tourt die Band, neben Auftritten in Konzerthallen, seit 2016 bei der sogenannten „Tour der Regionen“ durch kleine Wirtshaussäle und Clubs in Österreich und Deutschland, abseits der großen Städte.[10] Es folgten Auftritte beim Woodstock der Blasmusik 2018 und als Co-Headliner des Donauinselfests 2019.[11]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben

  • Tourlaub 2013 (EP, Ritt Sound, 2013)[12]
  • Seit a poa Tog (EP, tourlaub records, 2015)[13]
  • Mit F (Album, Label: Capriola, Vertrieb: Sony, 2015)[14]
  • BAHÖ (Album, Label: Capriola, Vertrieb: Sony, 2017)[15]
  • SING (Album, Label: Töchtersöhne, Vertrieb: Edel, 2019)[9]

Singles

  • Seit a poa Tog (Komponisten: Florian Ritt, Mathias Kaineder & Gabriel Haider; 2015)[16]
  • Ned au (Komponisten: Florian Ritt, Mathias Kaineder & Gabriel Haider; 2015)[17]
  • Who you are (Komponisten: Florian Ritt, Mathias Kaineder & Gabriel Haider; 2015)[18]
  • Mir laungts (Komponisten: Florian Ritt, Paul Slaviczek, Gabriel Haider & Mathias Kaineder; 2017)[19]
  • NIRWANA (Komponisten: Florian Ritt, Paul Slaviczek, Gabriel Fröhlich, David Raddish & Mathias Kaineder; 2018)[20]
  • Hey du (Komponisten: Florian Ritt, Paul Slaviczek, Gabriel Fröhlich; 2019)[21]
  • SING (Komponisten: Florian Ritt, Paul Slaviczek, Gabriel Fröhlich; 2019)[9]

Musikvideos[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Shake Your Body (Schnitt: Kevin Rieseneder)
  • Seit a poa Tog (Videoproduktion: Kevin Rieseneder, Manuel Prammer; Licht: Idee & Regie: Ricarda Oberneder; Location: Tabakfabrik Linz; Art Direction: MOOl design)
  • Loss da helfn (Kamera und Schnitt: LM-media)
  • Summa Sun (2015; Kamera und Schnitt: Lukas Wögerer, Musik produziert von Vlado Dzihan und folkshilfe)
  • Servus griass di (live@Posthof 2015) (Kamera: Lukas Wögerer, Helmut Geissler, Dominik Hörner, Peter Egger; Schnitt: Lukas Wögerer; mixed by Lukas Fürnschlief; mastered by Martin Scheer)
  • Karl und Resi (live@Posthof 2015) (Kamera: Lukas Wögerer, Helmut Geissler, Dominik Hörner, Peter Egger; Schnitt: Lukas Wögerer; mixed by Lukas Fürnschlief; mastered by Martin Scheer)
  • Mir laungts (2017; Idee und Regie: Ricarda Oberneder, folkshilfe; Videoproduktion: Hirandnow, Luftbilder: Max Zauner; Location: Engelhartszell)
  • Maria Dolores (2018 in Koh Lanta/ Thailand; Videoproduktion: Lukas Wögerer)
  • NIRWANA (2018; Konzept & Regie: Felix Sturmberger, Schnitt & Produktion: David Ruhmer, Kamera & Farbkorrektur: Florian Schwarz; mixed by Willy Löster, mastered by Ludwig Maier)
  • Hey du (2019; Konzept & Regie: Martin Schiske & folkshilfe, DOP & Color: Florian Hofer, Maske & Styling: Hannah Filzmoser, styleguards; mixed by Willy Löster, mastered by Ludwig Maier)
  • Sing (2019; Idee: Felix Sturmberger, Florian Schwarz, David Resch; Regie: Felix Sturmberger; DOP, Schnitt, Color: Florian Schwarz/Captif; Licht: Mike Aicher; Kostüm: David Resch/Reschberger Feschn; Hair & Makeup: Hannah Filzmoser/ Styleguards; Produktion: Captif)

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Folkshilfe – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Folkshilfe in den österreichischen Charts
  2. a b c Folkshilfe. In: blankomusik.de. Abgerufen am 2. September 2019.
  3. Karina Stockhammer: „folkshilfe“-Jungmusiker starten durch. (Memento vom 18. September 2016 im Internet Archive) In: tips.at, 13. August 2013.
  4. Michaela Greil: Berufsmusiker-Trio mit „Quetschn-Pop“ und Synthesizer. In: kurier.at. 16. Februar 2019, abgerufen am 2. September 2019.
  5. Wer singt für Österreich? Vorstellung der Kandidaten – Folkshilfe (Memento vom 16. Februar 2015 im Internet Archive). In: eurovision-austria.com.
  6. ESC 2015 – Österreich. In: ecgermany.de. Abgerufen am 2. September 2019.
  7. Michael Zirnstein: Heimatsound – Angriff der Maturanten. In: sueddeutsche.de. 4. Oktober 2015, abgerufen am 2. September 2019.
  8. Hitradio Ö3. abgerufen am 22. Februar 2018
  9. a b c Sing – Folkshilfe. In: cd-lexikon.de. Abgerufen am 29. November 2019.
  10. folkshilfe auf facebook; abgerufen am 2. September 2019.
  11. DIF Auftakt: Viel Musik und viele Maikäfer. In: vienna.at. 22. Juni 2019, abgerufen am 2. September 2019.
  12. Ritt Sound. Abgerufen am 22. März 2015.
  13. Folkshilfe. In: posthof.at. 10. April 2015, abgerufen am 2. September 2019.
  14. Mit F. In: cd-lexikon.de. Abgerufen am 2. September 2019.
  15. Bahö. In: cd-lexikon.de. Abgerufen am 2. September 2019.
  16. austriancharts.at abgerufen am 7. Dezember 2018
  17. austriancharts.at. abgerufen am 7. Dezember 2018
  18. austriancharts.at abgerufen am 7. Dezember 2018
  19. austriancharts.at abgerufen am 7. Dezember 2018
  20. amazon.de abgerufen am 7. Dezember 2018
  21. amazon.de abgerufen am 11. Juli 2019
  22. AAMA 2018. (PDF) Pressetext; abgerufen am 30. April 2018