François-Nicolas Fririon

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François-Nicolas Fririon (* 7. Februar 1766 in Vandières, Lothringen; † 25. September 1840) war ein französischer Divisionsgeneral.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit sechzehn Jahren trat Fririon 1782 in die französische Armee ein und machte schnell Karriere. Zu Beginn der Revolution war er bereits Major und 1796 verlieh man ihm den ersten Generalsrang.

In den Koalitionskriegen kämpfte Fririon in der Schweiz und wechselte später mit einem eigenen Kommando zur Italienarmee und Barthélemy Louis Joseph Schérer. Nach einer weiteren Beförderung wurde er Stabschef von General Jacques Maurice Hatry. Als solcher kämpfte er u.a. bei Verona (26. März 1799) und Magnano (5. April 1799).

1799 wechselte Fririon zur Rheinarmee unter General Jean-Victor Moreau und war u.a. an der Schlacht bei Hohenlinden (3. Dezember 1800) beteiligt.

Ab 1807 half Fririon mit, die Napoleonischen Interessen in Spanien durchzusetzen. Er wurde zum Stabschef von Marschall André Masséna berufen und war in dieser Funktion an der Belagerung der Stadt Almeida im Juli und August 1810 beteiligt. Ferner kämpfte er in der Schlacht von Buçaco (27. September 1810) und der Schlacht bei Fuentes de Oñoro (3./5. Mai 1811).

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • James A. Arnold: Napoleon conquers Austria. Praeger, Westport, Conn. 1995, ISBN 0-275-94694-0.
  • Donald D. Horward (Hrsg.): The French Campaign in Portugal 1810–1811. An Account by Jean Jacques Pelet. University Press, Minneapolis 1973, ISBN 0-8166-0658-7.
  • Charles Mullié: Biographie des célébrités militaires des armées de terre et de mer de 1789 à 1850. Poignavant, Paris 1851 (2 Bde.).
  • Digby Smith: The Greenhill Napoleonic Wars Data Book. Greenhill, London 1998, ISBN 1-85367-276-9.