Francesco Storace

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Francesco Storace

Francesco Storace (* 25. Januar 1959 in Cassino) ist ein neofaschistischer italienischer Politiker.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er begann seine Karriere bei der post-faschistischen Zeitung Il Secolo d'Italia, bevor er Mitglied des Movimento Sociale Italiano und später der Alleanza Nazionale wurde. 1994 wurde Storace zum ersten Mal in die Abgeordnetenkammer gewählt. Zu dieser Zeit war er ein Unterstützer von Gianfranco Fini.

Im April 2000 wurde er Präsident der Region Latium. 2005 verpasste er allerdings die Wiederwahl und unterlag dem Mitte-links-Kandidaten Piero Marrazzo. Daraufhin wurde er Gesundheitsminister im Kabinett Berlusconi III.

Im März 2006 war er in den sogenannten „Laziogate“-Skandal verwickelt, was zu seinem Rücktritt als Minister führte. Storace wird verdächtigt, Alessandra Mussolini ausspioniert zu haben. Am 10. April 2006 wurde er, an der Spitze seiner Parteiliste, in den Senat gewählt.

Am 3. Juli 2007, nachdem er wiederholt den Führungsstil von Gianfranco Fini und die schleichende Verschiebung der Partei in Richtung politische Mitte kritisiert hatte, verließ er die Alleanza Nazionale. Er gründete eine eigene nationalkonservative Partei mit dem Namen La Destra (Die Rechte).

Im Februar 2013 kandidierte er erneut für ein Bündnis seiner Partei mit dem Popolo della Libertà und weiteren rechten Kleinparteien als Präsident der Region Latium, verlor aber gegen den Mitte-links-Kandidaten Nicola Zingaretti.