Franz Josef Worstbrock

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Franz Josef Worstbrock (* 20. Januar 1935 in Dülmen) ist ein deutscher Germanist.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Staatsexamen war Franz Josef Worstbrock von 1960 bis 1963 als Assistent am Institutum Erasmianum in Münster tätig, seit 1963 als Assistent am Germanischen Seminar der Universität Hamburg. Franz Josef Worstbrock wurde 1961 in Münster im Fach Klassische Philologie mit einer Arbeit über die Poetik von Vergils Aeneis promoviert; 1971 habilitierte er sich an der Universität Hamburg im Fach Deutsche Philologie, betreut von Karl Heinz Borck, mit einer Untersuchung über die Geschichte und Poetik des deutschen Minnesangs. Im Jahr 1973 nahm er einen Ruf an die TU Berlin an, von dort wechselte er 1983 an die Universität Münster. Seit 1988 war er bis zu seiner Emeritierung Inhaber des Lehrstuhls für Deutsche Sprache und Literatur des Mittelalters an der LMU München.

Franz Josef Worstbrock ist korrespondierendes Mitglied der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen und hat als (zunächst ordentliches, dann korrespondierendes) Mitglied der Rheinisch-Westfälischen Akademie der Wissenschaften in verschiedenen Kommissionen der Düsseldorfer Akademie mitgearbeitet.

Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Arbeitsgebiete von Franz Josef Worstbrock umfassen die Deutsche Philologie und die Mediävistische Komparatistik. Besondere Forschungsschwerpunkte sind die lateinische und deutsche Lyrik des Mittelalters, die Geschichte der Rhetorik, die Poetik des höfischen Romans, der Humanismus, die Antikerezeption sowie die Geschichte und Theorie der Übersetzung.

Als Herausgeber wirkte er unter anderem an der Zeitschrift für deutsches Altertum und deutsche Literatur und (mit einer Fülle eigener Artikel) am Verfasserlexikon – Die deutsche Literatur des Mittelalters mit; darüber hinaus gibt er dessen Ergänzungswerk heraus, das Verfasserlexikon Deutscher Humanismus 1480–1520.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]