Franz Keller (Koch)

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Franz Keller (* 1950 in Freiburg) ist ein deutscher Koch.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Keller wuchs als Sohn von Franz Keller Senior in einer Winzer- und Gastronomenfamilie in Oberbergen am Kaiserstuhl auf. Seine Mutter Irma wurde im „Schwarzen Adler“ seit 1969 mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet.

Nach Ausbildung bei Hans Beck auf der „Zähringer Burg“ in Freiburg ging er nach Frankreich zu Jean Ducloux in Tournus, zu Paul Lacombe in Lyon, kochte 18 Monate bei Paul Bocuse in Lyon und neun Monate bei Michel Guérard in Paris.

1973 kehrte Keller auf Wunsch des Vaters in den elterlichen Gasthof nach Oberbergen zurück. Bald kam zum ersten Michelin-Stern der zweite hinzu.

Dann ging er auf der Suche nach seinem eigenen Weg nach Italien und kochte bei Gualtiero Marchesi in Mailand und bei Ricardo Lurasci im Restaurante „Querce“ in Cantù nahe dem Comer See. Hier fand er eine Befreiung von der Strenge und Schwere der französischen Küche.

1979 eröffnete er „Franz Kellers Restaurant“ in Köln, wo er mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet wurde. Gleichzeitig führte er die „Tomate“ in Köln, ein kleines Lokal für junge Leute. 1988 warb ihn das Schlosshotel Bühlerhöhe als Gastronomiedirektor an. Das Restaurant wurde nach 18 Monaten mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet. 1990 wechselte er ins Kronenschlösschen nach Hattenheim im Rheingau, wo ihm wieder ein Michelin-Stern verliehen wurde.

1993 verabschiedete sich Keller bewusst von der Welt der Michelin-Sterne. Seitdem betreibt er mit seiner Frau Brigitte-Marie ein Restaurant mit regionaler deutscher Küche,[1] die „Adler Wirtschaft“ in Hattenheim, 250 Meter von seiner vormaligen Wirkungsstätte, dem „Kronenschlösschen“ entfernt.

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bücher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Essays[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Sterne und Punkte töten nicht Zum tragischen Tod von Bernard Loiseau[2]
  • Des Menschen Wahnsinn Des Menschen Wahnsinn mit dem Rinderwahn, Tierisches Eiweiß für Wiederkäuer[3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Adler Wirtschaft • Franz Keller, eigene Website

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Website Adler Wirtschaft auf restaurant.michelin.de, abgerufen am 15. Juli 2013
  2. Archivlink (Memento des Originals vom 22. Januar 2012 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/franzkeller.de
  3. Archivlink (Memento des Originals vom 14. Oktober 2013 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/franzkeller.de