Friederike Schmöe

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Friederike Schmöe (* 1967 in Coburg) ist eine deutsche Linguistin und Krimiautorin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schmöe studierte von 1986 an Romanistik und Germanistik an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Nach ihrem Diplom 1993 blieb sie als Assistentin und Dozentin im Fach Deutsche Sprachwissenschaft/Deutsch als Fremdsprache in Bamberg. Ihrer Promotion 1999 folgte 2003 die Habilitation für das Fach Germanistische Sprachwissenschaft. Seit 2003 ist sie als Privatdozentin an der Universität Bamberg und seit 2005 zudem als Dozentin an der Universität des Saarlandes tätig.

Friederike Schmöe ist Mitglied der Autorengruppen Das Syndikat und Mörderische Schwestern.

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit tritt Schmöe als Verfasserin mehrerer Kriminalromane auf. Schauplatz ihrer Geschichten um die Privatdetektivin Katinka Palfy ist die Domstadt Bamberg, in der bayerischen Landeshauptstadt München ist die Ghostwriterin Kea Laverde in Kriminalfälle verwickelt. Für ihre Erzählung Silberdrache war sie 2006 für den Kärntner Krimipreis nominiert.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

als Autorin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kea-Laverde-Reihe
  1. Schweigfeinstill. Kea Laverdes erster Fall. Gmeiner-Verlag, Meßkirch 2009, ISBN 978-3-89977-805-2.
  2. Fliehganzleis. Kea Laverdes zweiter Fall. Gmeiner-Verlag, Meßkirch 2009, ISBN 978-3-8392-1012-3.
  3. Bisduvergisst. Kea Laverdes dritter Fall. Gmeiner-Verlag, Meßkirch 2010, ISBN 978-3-8392-1034-5.
  4. Wieweitdugehst. Kea Laverdes vierter Fall. Gmeiner-Verlag, Meßkirch 2010, ISBN 978-3-8392-1098-7.
  5. Wernievergibt. Kea Laverdes fünfter Fall. Gmeiner-Verlag, Meßkirch 2011, ISBN 978-3-8392-1135-9.
  6. Wasdunkelbleibt. Kea Laverdes sechster Fall. Gmeiner-Verlag, Meßkirch 2011, ISBN 978-3-8392-1199-1.
  7. EinToter, der nicht sterben darf. Kea Laverdes siebter Fall. Gmeiner Verlag, Meßkirch 2014, ISBN 978-3-8392-1612-5.
Katinka-Palfy-Reihe
  1. Maskenspiel. Katinka Palfy erster Fall. Gmeiner-Verlag, Meßkirch 2005, ISBN 3-89977-636-4.
  2. Kirchweihmord. Katinka Palfys zweiter Fall. Gmeiner-Verlag, Meßkirch 2005, ISBN 3-89977-643-7.
  3. Fratzenmond. Katinka Palfys dritter Fall. Gmeiner-Verlag, Meßkirch 2006, ISBN 3-89977-675-5.
  4. Käfersterben. Katinka Palfys vierter Fall. Gmeiner-Verlag, Meßkirch 2006, ISBN 3-89977-681-X.
  5. Schockstarre. Katinka Palfys fünfter Fall. Gmeiner-Verlag, Meßkirch 2007, ISBN 978-3-89977-710-9.
  6. Januskopf. Katinka Palfys sechster Fall. Gmeiner-Verlag, Meßkirch 2007, ISBN 978-3-89977-737-6.
  7. Pfeilgift. Katinka Palfys siebter Fall. Gmeiner-Verlag, Meßkirch 2008, ISBN 978-3-89977-756-7.
  8. Spinnefeind. Katinka Palfys achter Fall. Gmeiner-Verlag, Meßkirch 2008, ISBN 978-3-89977-782-6.
  9. Rosenfolter. Ein neuer Fall für Katinka Palfy. Gmeiner-Verlag, Meßkirch 2012, ISBN 978-3-8392-1275-2.
Weihnachtskrimis
Sonstiges
Sachbücher
  • Italianismen im Gegenwartsdeutschen. Unter besonderer Berücksichtigung der Entlehnungen nach 1950. Collibri-Verlag, Bamberg 1998, ISBN 3-926946-40-7 (zugl. Dissertation, Universität Bamberg 1998).

als Herausgeberin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Das Adverb. Zentrum und Peripherie einer Wortklasse. Edition Praesens, Wien 2002, ISBN 3-7069-0124-2.
  • Wie wir sprechen und schreiben. Festschrift für Helmut Glück zum 60. Geburtstag. Harrassowitz, Wiesbaden 2009, ISBN 978-3-447-06056-1 (zusammen mit Wieland Eins).
  • Metzler Lexikon Sprache. 3. Auflage. Metzler, Stuttgart 2005, ISBN 3-476-02056-8 (zusammen mit Helmut Glück).

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c mit der Protagonistin Katinka Palfy, aber ohne Zählung der Reihe.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]