Fritz Kemper

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Fritz Hubertus Kemper (* 9. Februar 1927 in Köln; † 28. März 2017[1]) war ein deutscher Internist, Pharmakologe, Toxikologe und Hochschullehrer.

Leben und Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fritz Kemper studierte in Köln und Bonn Medizin. Nach Staatsexamen und Promotion im Jahre 1950 an der Universität zu Köln setzte Kemper seine klinische Weiterbildung in Lüdenscheid und ab 1952 in Frankfurt am Main fort. In Frankfurt befasste er sich mit wissenschaftlichen Arbeiten auf dem Gebiet der Kreislauf- und Hochdruckforschung und der Endokrinologie.

Nach Abschluss der Facharztweiterbildung in Innerer Medizin im Jahre 1956 ging Kemper Ende der fünfziger Jahre an die Universität Münster an das Pharmakologische Institut zu Arnold Loeser. Seine Arbeiten auf dem Gebiet der pharmakologischen Wirkungen von Arzneipflanzen und deren Inhaltsstoffen führten im Jahr 1958 zur Habilitation. Im gleichen Jahr erfolgte die Anerkennung als Facharzt für „Pharmakologie und Toxikologie“ sowie „Klinische Pharmakologie“. 1964 wurde er außerplanmäßiger Professor und ab 1965 Wissenschaftlicher Rat und Professor an der Universität Münster. 1969 wurde er auf den Lehrstuhl für Pharmakologie und Toxikologie berufen und übernahm 1970 die Leitung des Instituts. Kemper war von 1985 bis 1997 Präsident des Medizinischen Fakultätentages.

In der Ausgabe 49/2005 berichtete der Spiegel von Zahlungen der R. J. Reynolds Tobacco Company für Berichte über Aktivitäten deutscher Wissenschaftler und Politiker zum Thema Tabakkonsum und Gesundheit.[2]

Auszeichnungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Traueranzeige, Westfälische Nachrichten, 1. April 2017, abgerufen am 4. April 2017.
  2. http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-43510688.html
  3. Geehrt. Deutsches Ärzteblatt 1989; 86(45):A-3436
  4. Ehrendoktoren der Medizinischen Fakultät der WWU Münster
  5. Deutsches Ärzteblatt 1993; 90(30), A-2085
  6. Adolf-Schmidt-Medaille: Bisherige Preisträger
  7. Geburtstage. Deutsches Ärzteblatt 1992; 89 (11): A-937