Günter Ermisch

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Günter Ermisch (* 14. April 1933 in Witzenhausen) ist ein deutscher Jurist, ehemaliger Ministerialbeamter und Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium (1984 bis 1987) und im sächsischen Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten (1991 bis 1996).

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ermisch studierte nach dem Abitur 1954 Rechtswissenschaften an der Universität Würzburg mit Zweitem Staatsexamen und Promotion zum Dr. iur. über Die Ausübung eines öffentlichen Amtes im Rahmen der Haftung der Bundespost bei Kraftfahrzeugunfällen.

Er trat 1963 in den Staatsdienst ein und bekleidete verschiedene Posten im Bundesinnenministerium, zeitweilig im Bundesamt für Zivilschutz. Von 1978 bis 1981 war er Vizepräsident des Bundeskriminalamts. Von 1984 bis 1987 amtierte er als (Verwaltungs-)Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium. 1990 kam er als Bevollmächtigter des Bundes zum Aufbau des Landes Sachsen in das neue Bundesland. Von 1991 bis zum Wechsel in den Ruhestand 1996 amtierte er dort als Staatssekretär für Bundes- und Europaangelegenheiten. Er betrieb unter anderem die Gründung der Stiftung für das sorbische Volk.[1] Auf europäischer Ebene gehörte er dem Ausschuss der Regionen an.

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Großes Bundesverdienstkreuz (1996)

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. StS Dr. Günter Ermisch mitberünder[sic!] der “Stiftung für das Sorbische Volk” erhielt Bundesverdienstkreuz. sorben.org. Abgerufen am 7. November 2015.