Ministerialbeamter

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In der Bundesrepublik Deutschland ist ein Ministerialbeamter ein in den Ministerien (= Obersten Landes- bzw. Bundesbehörden) des Bundes oder der Länder tätiger Beamter.

Rang und Besoldung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ministerialbeamte können im höheren Verwaltungsdienst folgende Ämter durchlaufen:

Ihre Amtsbezeichnungen und Besoldungsgruppen sind in den Besoldungsordnungen A und B nach dem Bundesbesoldungsgesetz geregelt.

Die Mitarbeiter eines Ministeriums erhalten im Bundes- und im bayerischen Landesdienst rangmäßig unterschiedlich hohe Ministerialzulage („MZ“), die ursprünglich wegen erhöhter Lebenshaltungskosten in der Bundeshauptstadt gewährt wurde. Diese Zulage wurde in den meisten Ländern aus Ressourcengründen abgeschafft. Die Übernahme in ein Ministerium, wo für Ministerialbeamte eine Reihe von in der Regel höher dotierten Ämtern zur Verfügung stehen als im sogenannten „nachgeordneten Bereich“, erfolgt in der Regel erst nach langjährigem Verwaltungsdienst. Ausnahmen sind jedoch nicht selten.