Günther Jonitz

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Günther Jonitz (* 19. Juni 1958 in München) ist ein deutscher Chirurg und ärztlicher Standespolitiker.

Lebenslauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Günther Jonitz studierte von 1977 bis 1984 Medizin in Bochum und Berlin, wo er 1984 das Staatsexamen absolvierte und die Approbation als Arzt erhielt. Nach Weiterbildung in Allgemeine Chirurgie mit Schwerpunkt minimalinvasiver Chirurgie und chirurgischer Endoskopie in der 1. chirurgischen Abteilung im Krankenhaus Berlin-Moabit erhielt er im Jahr 1994 die Anerkennung als Facharzt für Chirurgie. 1996 wurde Jonitz an der Freien Universität Berlin zum Dr. med. promoviert.[1]

Günther Jonitz ist seit 1990 Mitglied im Vorstand des Marburger Bundes, Landesverband Berlin/Brandenburg. Von 1995 bis 1999 war er Vizepräsident, seitdem ist er Präsident der Ärztekammer Berlin und Mitglied des Vorstandes der Bundesärztekammer, hier zuständig für den Bereich Qualitätssicherung in der Medizin.

Jonitz gehörte zu den Begründern des Deutschen Netzwerks Evidenzbasierte Medizin, des BQS Instituts für Qualität & Patientensicherheit, der Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen, der Initiative Qualitätsmedizin (IQM)[2], des Berliner Herzinfarktregisters[3] und des Aktionsbündnisses Patientensicherheit. Er war Initiator des Curriculums Ärztliche Führung der Bundesärztekammer[4].

Arbeitsschwerpunkte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Werteorientierte Patientenversorgung: Grundlagen, Voraussetzungen, Methoden; wissenschaftliche und humanistische Konzepte; Qualitätsmanagement, Qualitätssicherung; Patientensicherheit; Evidenzbasierte Medizin; narrative-based medicine
  • Gesundheitssystementwicklung: Ärztliche Führung, Peer Review, Qualitätsorientierter Wettbewerb

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Goldene Nadel der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU), 2010
  • Bundesverdienstkreuz am Bande, 2016

Veröffentlichungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Günther Jonitz: Prognostische Faktoren bei Peritonitis : Kohortenstudie mit Ermittlung einer eigenen Schweregradeinteilung Berlin, Freie Univ., Diss., 1996.
  2. Initiative Qualitätsmedizin (IQM): Homepage
  3. Berliner Herzinfarktregister: Homepage
  4. Bundesärztekammer: Curriculum Ärztliche Führung. Berlin 2007