G-Funk

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G-Funk (auch Gangsta Funk oder Ghetto Funk) ist ein Stil der Hip-Hop-Musik, der in den frühen 1990er-Jahren an der Westküste der Vereinigten Staaten aus dem Gangsta-Rap entstand. Als Schöpfer gilt Dr. Dre, dessen 1992 erschienenes Album The Chronic stilbildend wurde. Auf dem 1993 erschienen Debütalbum Doggystyle von Snoop Dogg, welches von Dr. Dre produziert wurde, bediente sich Dre aus verschiedenen Genres wie Soul, P-Funk und Funk. Namentlich wären hiervon Parliament, Funkadelic, George Clinton, James Brown, Curtis Mayfield und Isaac Hayes zu nennen. Für das Lied Serial Killa wurden etwa Elemente aus dem Song Funky Worm der Ohio Players entnommen und in For All My Niggaz and Bitches stand Kool Is Back von Funk, Inc. Pate. Dre nahm hierfür die Lieder und veränderte oder ersetzte einzelne Elemente, bis das Ergebnis kaum noch etwas mit dem Ausgangslied zu tun hatte.[1]

Weiter bekannt wurde das Genre dann 1994 durch Warren G und seine Single Regulate. Das dazugehörige Album Regulate… G Funk Era, sowie die Single erreichten Platz zwei der Billboard Charts.[2] Charakteristisch für den G-Funk, den Dr. Dre ein „langsames, bekifftes P-Funk-inspiriertes Genre“ nannte, ist der Einfluss von Soul-inspirierten Grooves, hochgepitchten Keyboards, einer tiefen Bassline, bewusst „billig“ klingenden Synthesizern und wenigen, manchmal kleinen Samples. G-Funk ist im Vergleich zu anderen Subgenre der Hip-Hop-Musik weniger aggressiv.[3]

Bekannte Vertreter[Bearbeiten]

Stiltypische Alben[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Snoop Doggy Dogg Doggystyle, abgerufen am 6. April 2013.
  2. G-Funk, abgerufen am 6. April 2013.
  3. Adam Krims: Rap Music and the Poetics of Meaning. Cambridge University Press, Cambridge 2000, ISBN 0521634474, S. 74 (Zugriff am 1. Februar 2009).
  4. http://www.allmusic.com/album/regulateg-funk-era-mw0000114797