Gabrielle Alioth

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Gabrielle Alioth (* 21. April 1955 in Basel) ist eine Schweizer Schriftstellerin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gabrielle Alioth wuchs in Riehen auf und studierte Politikwissenschaft, Wirtschaftswissenschaft, Kunstgeschichte und Philosophie an den Universitäten in Basel und Salzburg. Sie schloss das Studium mit dem Lizenziats-Grad ab. Ab 1979 war sie Assistentin für Operations Research an der Universität Basel und wissenschaftliche Mitarbeiterin der Prognos AG. 1984 übersiedelte sie gemeinsam mit ihrem Mann, dem Historiker und Journalisten Martin Alioth, nach Irland, wo sie anfangs als Journalistin und Übersetzerin tätig war und seit 1990 als freie Schriftstellerin in Termonfeckin (County Louth) lebt. 1991 nahm sie am Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt teil.

Gabrielle Alioth ist Verfasserin von Romanen, Erzählungen, Kinderbüchern und Reiseberichten.

Gabrielle Alioth ist Mitglied des Verbandes Autorinnen und Autoren der Schweiz und amtierende Sekretärin des PEN-Zentrums deutschsprachiger Autoren im Ausland. 1991 wurde sie mit dem Mara-Cassens-Preis ausgezeichnet.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Romane und Erzählungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Der Narr. Nagel & Kimche, Zürich 1990
  • Wie ein kostbarer Stein. Nagel & Kimche, Zürich 1994
  • Die Arche der Frauen. Nagel & Kimche Zürich 1996
  • Die stumme Reiterin. Nagel & Kimche, Zürich 1998
  • Das magische Licht. Nagel & Kimche, Zürich 2001
  • Im Tal der Schatten. Nagel & Kimche, Zürich 2002
  • Die Erfindung von Liebe und Tod. Nagel & Kimche, Zürich 2003
  • Der prüfende Blick. Nagel & Kimche, Zürich 2007
  • Die Braut aus Byzanz. Nagel & Kimche, Zürich 2008
  • Die griechische Kaiserin. Nagel & Kimche, Zürich 2011
  • Die entwendete Handschrift. Lenos, Basel 2016
  • Die Frau aus Theben. SJW, Zürich 2016

Sachbücher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Mitgeteilt – 24 Lebensgeschichten von Frauen aus Basel-Stadt und Basel-Landschaft. Limmat, Zürich 2008
  • Ausgewandert – Schweizer Auswanderer aus 7 Jahrhunderten. Faro, Lenzburg 2014

Reisebücher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Irland. Eine Reise durchs Land der Regenbogen. Sanssouci, München 2003
  • Irland, mit Nordirland. Fotos von Max Schmid. Terra magica, Luzern 2004
  • Irland. Fotos von Marco Paoluzzo. Mondo, Vevey 2007
  • Irland auf den zweiten Blick. Eine Insel in dreissig Texten. bod, Norderstedt, 2012

Theaterstücke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ärger uf de Arche, Uraufführung: Kindertheater Zug am 1. September 2006
  • Orpheus!, Uraufführung: 7. Dezember 2006, Versuchsstollen Hagerbach, Sargans

Beiträge in Anthologien (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Der Janusstein, Essay, in: Offene Fragen, hrsg. von Chaim Noll. Synchron, Heidelberg 2005
  • Der Gelehrte, Kurzgeschichte, in: Wissen und Gewissen – eine literarische Anthologie, hrsg. von Hartmut Abendschein & Franz Dodel, Bern 2005
  • Die Verwandtschaft, Kurzgeschichte, in: drehpunkt – Die Schweizer Literaturzeitschrift, 121, hrsg. von Rudolf Bussmann und Martin Zingg, Basel, April 2005
  • Die Traumdeutung eines Dornröschenschlafes, Essay in: Das große Buch vom österreichischen Charme, hrsg. von der Wirtschaftskammer Österreich, Wien 2005
  • Liebe Schweiz, Essay in: „ich schreibe dir, weil ich nicht bei dir bin“ Briefe an die Schweiz, hrsg. von Madeleine Weishaupt, Edition Knurrhahn, Nürnberg 2006
  • Maria Stern, Kurzgeschichte in: TRANS-LIT2, herausgegeben von Irmgard Hunt und Jolyon T. Hughes, Vol. XII/2, Herbst 2006
  • Im Narrenspiegel, Essay, in: Konventionen, Schritte ins Offene, Zürich, 6, 2007

Herausgeberschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ach wie gut, daß niemand weiß. Nagel & Kimche, Zürich 2004

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]