P.E.N.-Zentrum deutschsprachiger Autoren im Ausland

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Das P.E.N.-Zentrum deutschsprachiger Autoren im Ausland ist Mitglied des Internationalen P.E.N. Es wurde 1934 von Lion Feuchtwanger, Ernst Toller, Max Herrmann-Neiße und Rudolf Olden in Großbritannien unter dem Namen „Deutscher PEN-Club im Exil“ gegründet und hatte bis 2005 seinen offiziellen Sitz in London. Seit 2006 hat es seinen Sitz am Wohnort des jeweiligen geschäftsführenden Sekretärs (2009: Hans-Christian Oeser, Irland).

Liste der Präsidenten[Bearbeiten]

Liste der Ehrenpräsidenten[Bearbeiten]

Liste der Sekretäre[Bearbeiten]

Derzeitiger Vorstand[Bearbeiten]

Gabrielle Alioth, Daniel Cil Brecher (Schatzmeister), Freya Klier, Günter Kunert (Präsident), Hans-Christian Oeser (Sekretär), Guy Stern, Fred Viebahn.[1]

Geschäftsführer: Hubert Dammer. Vorsitzender des Fördervereins: Peter Finkelgruen

Literatur[Bearbeiten]

  • PEN Zentrum deutschsprachiger Autoren im Ausland (Hrsg.) Autobiographien. International PEN, Zentrum deutschsprachiger Autoren im Ausland, London, 1970
  • Werner Berthold (Bearb.) / Deutsche Bibliothek, Frankfurt am Main (Hrsg.): Der deutsche PEN-Club im Exil. 1933-1948. Katalog zur Ausstellung in der Deutschen Bibliothek, Buchhändler-Vereinigung, Frankfurt am Main, 1980
  • Karin Reinfrank-Clark (Hrsg.): Ach, Sie schreiben deutsch? Biographien deutschsprachiger Schriftsteller des Auslands-PEN, Bleicher, Gerlingen, 1986
  • Arno Reinfrank (Hrsg.): Zehn Takte Weltmusik : eine Lyrik-Anthologie des PEN-Zentrums deutschsprachiger Autoren im Ausland, Bleicher, Gerlingen, 1988
  • Ilse R. Wolff (Hrsg.): Doch die Sprache bleibt ... : eine Prosa-Anthologie des PEN-Zentrums deutschsprachiger Autoren im Ausland, Bleicher, Gerlingen, 1990
  • Fritz Beer (Hrsg.), Uwe Westphal (Hrsg.): Exil ohne Ende. Das PEN Zentrum deutschsprachiger Autoren im Ausland, Bleicher, Gerlingen, 1996
  • Chaim Noll (Hrsg.): Offene Fragen. 70 Jahre PEN-Zentrum deutschsprachiger Autoren im Ausland, Synchron, Heidelberg, 2005
  • Helmut Peitsch: "No Politics"? Die Geschichte des deutschen PEN-Zentrums in London 1933-2002, V&R Unipress, Göttingen, 2006
  • Gabrielle Alioth (Hrsg.), Hans-Christian Oeser (Hrsg.): Nachgetragenes — 75 Jahre PEN-Zentrum deutschsprachiger Autoren im Ausland, Synchron, Heidelberg, 2009, ISBN 978-3-939381-25-9

P.E.N. Zentrum der Schriftstellerinnen und Schriftsteller im Exil deutschsprachiger Länder[Bearbeiten]

Der Kurzname des P.E.N. Zentrums der Schriftstellerinnen und Schriftsteller im Exil deutschsprachiger Länder, Exil-P.E.N., führt häufig zu Verwechslungen mit dem P.E.N.-Zentrum Deutschsprachiger Autoren im Ausland, welches in den ersten Jahren seines Bestehens ebenfalls den Namen Exil-P.E.N. trug und seine Website dementsprechend benannt hat. Die Zentren weisen zum Teil personelle Überschneidungen auf und organisieren gemeinsame Veranstaltungen.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. P.E.N.-Zentrum deutschsprachiger Autoren im Ausland: Vorstand (abgerufen am 27. April 2011)