P.E.N.-Zentrum deutschsprachiger Autoren im Ausland

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Das PEN-Zentrum deutschsprachiger Autoren im Ausland ist Mitglied des Internationalen PEN. Es wurde 1934 von Lion Feuchtwanger, Ernst Toller, Max Herrmann-Neiße und Rudolf Olden in Großbritannien unter dem Namen „Deutscher PEN-Club im Exil“ gegründet und 1948 in "PEN-Zentrum deutschsprachiger Autoren im Ausland" umbenannt. Das Zentrum hatte bis 2005 seinen offiziellen Sitz in London. Seit 2006 hat es seinen Sitz am Wohnort des jeweiligen geschäftsführenden Sekretärs (2012: Gabrielle Alioth, Irland).

Dieses PEN-Zentrum trug zeitweise den Namen Exil-P.E.N. und tritt auch auf seiner Website als EXIL-PEN auf.[1]

Seit 2017 vergibt das PEN-Zentrum deutschsprachiger Autoren im Ausland jedes zweite Jahr den OVID-Preis für eine herausragende literarische Buchveröffentlichung in einer der drei Kategorien P = Poesie, E = Essay, N = Roman oder erzählende Prosa an eine/n auf Deutsch schreibende/n Autor/in über 35 Jahre. 2017 erhielt Guy Stern den OVID-Preis für sein Lebenswerk.

Liste der Präsidenten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Liste der Ehrenpräsidenten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Liste der Sekretäre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Derzeitiger Vorstand[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gabrielle Alioth (Sekretär), Jutta Birmele, Daniel Cil Brecher (Schatzmeister), Freya Klier, Günter Kunert (Präsident), Burkhard Bierschenck, Guy Stern, Fred Viebahn.[2]

Geschäftsführer: Hubert Dammer. Vorsitzender des Fördervereins: N.N.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • PEN Zentrum deutschsprachiger Autoren im Ausland (Hrsg.) Autobiographien. International PEN, Zentrum deutschsprachiger Autoren im Ausland, London, 1970
  • Werner Berthold (Bearb.) / Deutsche Bibliothek, Frankfurt am Main (Hrsg.): Der deutsche PEN-Club im Exil. 1933-1948. Katalog zur Ausstellung in der Deutschen Bibliothek, Buchhändler-Vereinigung, Frankfurt am Main, 1980
  • Karin Reinfrank-Clark (Hrsg.): Ach, Sie schreiben deutsch? Biographien deutschsprachiger Schriftsteller des Auslands-PEN, Bleicher, Gerlingen, 1986
  • Arno Reinfrank (Hrsg.): Zehn Takte Weltmusik : eine Lyrik-Anthologie des PEN-Zentrums deutschsprachiger Autoren im Ausland, Bleicher, Gerlingen, 1988
  • Ilse R. Wolff (Hrsg.): Doch die Sprache bleibt ... : eine Prosa-Anthologie des PEN-Zentrums deutschsprachiger Autoren im Ausland, Bleicher, Gerlingen, 1990
  • Fritz Beer (Hrsg.), Uwe Westphal (Hrsg.): Exil ohne Ende. Das PEN Zentrum deutschsprachiger Autoren im Ausland, Bleicher, Gerlingen, 1996
  • Chaim Noll (Hrsg.): Offene Fragen. 70 Jahre PEN-Zentrum deutschsprachiger Autoren im Ausland, Synchron, Heidelberg, 2005
  • Helmut Peitsch: "No Politics"? Die Geschichte des deutschen PEN-Zentrums in London 1933-2002, V&R Unipress, Göttingen, 2006
  • Gabrielle Alioth (Hrsg.), Hans-Christian Oeser (Hrsg.): Nachgetragenes — 75 Jahre PEN-Zentrum deutschsprachiger Autoren im Ausland, Synchron, Heidelberg, 2009, ISBN 978-3-939381-25-9
  • Gabrielle Alioth (Hrsg.), Hans-Christian Oeser (Hrsg.): Im Schnittpunkt der Zeiten – Autoren schreiben über Autoren, Synchron, Heidelberg, 2012, ISBN 978-3-939381-50-1
  • Gabrielle Alioth (Hrsg.), Martin Dreyfus (Hrsg.): Gehen und doch bleiben – Autoren schreiben über Autoren, Synchron, Heidelberg, 2014, ISBN 978-3-939381-72-3
  • Gabrielle Alioth (Hrsg.), Hans-Christian Oeser (Hrsg.): Alles wandelt sich – Echos auf Ovid, P&L Edition, München, 2016, ISBN 978-3-95669-083-9

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Zitat aus dem Abschnitt Über das Zentrum auf der Website: „Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde über die Auflösung des Exil-PEN – wie er damals und zum Teil auch noch heute genannt wird – diskutiert […]“
  2. PEN-Zentrum deutschsprachiger Autoren im Ausland: Vorstand (abgerufen am 27. April 2011)