General der Artillerie

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Schulterstück

General der Artillerie, historisch auch Feldzeugmeister, bezeichnet einen Generalsdienstgrad in ehemaligen deutschen Landstreitkräften (Preußische Armee, Bayerische Armee, Sächsische Armee, Württembergische Armee, Reichswehr und Wehrmacht), und zwar den regulär zweithöchsten Rang unter dem Generaloberst. Kavallerieoffiziere wurden entsprechend zum General der Kavallerie, Infanterieoffiziere zum General der Infanterie befördert.

In der Wehrmacht gab es die gleichwertigen Dienstgrade General der Infanterie, General der Panzertruppe, General der Pioniere, General der Gebirgstruppe oder General der Fallschirmtruppe. Heute in der Bundeswehr entspricht der Dienstgrad Generalleutnant dem traditionellen Dienstgrad. In der NVA gab es den Dienstgrad nicht mehr, dem General der Artillerie entsprach hier der Generaloberst.

Ähnlich bezeichnete Verwendungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bundeswehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Bundeswehr gab es die Dienststellung General der Artillerietruppen für den, für bestimmte Fragen der Truppenausbildung und -ausrüstung der Artillerie verantwortlichen Offizier. Die Verwendung wurde in Personalunion ausgeübt mit der 1956 geschaffenen Dienststellung des Inspizienten der Artillerie, die in den 1990er Jahren wegfiel. Alle vier Generale der Artillerietruppen (Kurt Gieser (1959–1963), Heinz-Helmut von Hinckeldey (1963–1968), Manfred Kublitz (1968–1971) und Robert Stadlhofer (1971–1975)) hatten den Dienstgrad eines Brigadegenerals inne.

Die Dienststellung General der Artillerietruppen war mit der des Kommandeurs Artillerieschule verbunden. Während der Dienstzeit von Brigadegeneral Stadlhofer (April 1971 – September 1977) wurde die Funktion 1975 zum Aufgabenbereich des Generals der Kampfunterstützungstruppen erweitert. Ab 1990 hieß die Dienststellung General der Artillerie und spätestens seit 2008 General der Artillerietruppe.[1]

Andere Landstreitkräfte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entsprechende Dienststellungen existieren auch für die anderen Truppengattungen des Heeres. Da es sich hierbei um eine Dienststellung handelt, ist manchmal ein Oberst „General der“ jeweiligen Truppengattung. Die Anrede Herr General bzw. Herr Oberst ist üblich; die Anrede Herr General der Artillerie ist unüblich, da es sich um keinen Dienstgrad handelt.

Offiziere im Dienstgrad[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

A[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

B[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

C[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

E[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

F[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

G[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

H[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

J[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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L[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

M[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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P[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

R[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

S[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

T[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

U[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

V[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

W[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Z[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Vorwort des Generals der Artillerietruppe und Kommandeurs der Artillerieschule. In: Zu Gleich. Band 13, Nr. 1, 2008, S. 5 (Online [PDF] im Singular ohne „N“).