Georgi Catoire

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Georgi Catoire

Georgi Catoire (Georgi Lwowitsch Katuar, russisch Георгий Львович Катуар; * 15. Apriljul./ 27. April 1861greg. in Moskau; † 21. Mai 1926 ebenda) war ein russischer Komponist.

Katuar studierte bis 1884 Mathematik an der Universität Moskau. 1885 besuchte er die Klavierschule von Karl Klindworth in Berlin. Danach war er in St. Petersburg und Moskau Schüler von Nikolai Rimski-Korsakow, Anatoli Ljadow, Sergei Tanejew und Anton Arenski. Ab 1916 war er Professor am Moskauer Konservatorium. Zu seinen Schülern zählten Dmitri Kabalewski, Leonid Polowinkin und Alexander Abramski.

Er komponierte eine Sinfonie, eine sinfonische Dichtung, ein Klavierkonzert, kammermusikalische Werke, eine Kantate, Chorwerke, Lieder und Klavierstücke und verfasste mehrere musiktheoretische Schriften. Sein Stil ist von Peter Tschaikowski und Richard Wagner beeinflusst.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Anna Zassimova: Georges Catoire: seine Musik, sein Leben, seine Ausstrahlung. Ernst Kuhn, Berlin 2011, ISBN 978-3-936637-22-9.
  • Anna Zassimova: Der Briefwechsel zwischen P.I. Tschaikowsky und Jegor (Georgij) L. Catoire. Deutsche Tschaikowsky Gesellschaft, Mitteilungen 15. Tübingen, 2008
  • Anna Zassimova: G. L. Catoire. Poem for Violin and Piano Op. 20. On Artistic Interpretation. [russ.] Editorial of the Moscow State Pedagogical University. Moscow, 2000
  • Anna Zassimova: The Piano Works of G. L. Catoire in the Contemporary Pianist's Repertory. [russ.] Editorial of the Moscow State Pedagogical University. Moscow, 2001

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]