Gereon R. Fink

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Gereon Rudolf Fink (* 23. April 1964 in Köln) ist ein deutscher Neurologe und Neurowissenschaftler.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fink studierte von 1982 bis 1989 Medizin in Köln. Von 2004 bis 2006 war Fink stellvertretender Direktor der Neurologischen Klinik des Universitätsklinikums Aachen sowie Lehrstuhlinhaber für Neurologie an der RWTH Aachen. Er ist seit 2005 Direktor am Institut für Neurowissenschaften und Medizin 3 (Kognitive Neurowissenschaften), Forschungszentrum Jülich, und seit 2006 Lehrstuhlinhaber und Direktor der Klinik und Poliklinik für Neurologie der Universität zu Köln.

Er ist Autor von mehreren hundert Fachartikeln (u. a. in Nature und Science) und Herausgeber zahlreicher Monographien, Buchkapitel und Bücher. Seine Forschung umfasst Experimente zur Funktionsweise des menschlichen Gehirns, zu den Auswirkungen eines Schlaganfalls, zur kognitiven Neurowissenschaft sowie zur Entwicklung neuer neurologischer Therapiemethoden.

2011/2012 war er Präsident der Deutschen Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie und funktionelle Bildgebung (DGKN). Im Amtsjahr 2017/2018 war Fink Präsident der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN).

Von 2015 bis 2019 war Fink Prodekan an der Medizinischen Fakultät der Universität zu Köln, für die Amtszeit vom 1. April 2019 bis 31. März 2023 wurde er als deren Dekan gewählt.[1]

Fink ist verheiratet und Vater von drei Töchtern. Sein Vater ist der frühere Kölner Kommunalpolitiker (CDU) und Vorstand der GAG Immobilien AG, Joseph Fink.

Auszeichnungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2003: Wissenschaftspreis des Landes Nordrhein-Westfalen
  • 2004: Pette-Preis der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN)
  • 2008: 1. Preis im Hospital-Innovations-Wettbewerb (für das in der Kölner Klinik entwickelte Cologne Consultant Concept, ein Modell der ärztlichen Versorgung im Krankenhaus)
  • 2009: Internationaler Forschungspreis der Fürst Donnersmarck-Stiftung[2]
  • 2015: Max-Delbrück-Preis der Universität zu Köln

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Klinik und Poliklinik für Neurologie: Neues Dekanat der Medizinischen Fakultät gewählt. 1. April 2019, abgerufen am 23. November 2019.
  2. Fürst Donnersmarck-Stiftung: Forschungspreis 2009 velieren. 6. November 2009, abgerufen am 23. November 2019.