Gerhard Neumann (Germanist)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Gerhard Neumann (* 22. Juni 1934 in Brünn) ist ein deutscher Germanist.

Neumann besuchte das Gymnasium Thomaeum in Kempen und studierte ab 1955 Germanistik und Romanistik. Er promovierte 1963 bei Gerhart Baumann an der Universität Freiburg mit einer Arbeit über Goethes Torquato Tasso. Die Habilitation erfolgte 1972. Er war Sprachlehrer am Goethe-Institut und Professor für Neuere deutsche Literatur an den Universitäten Bonn (1974), Erlangen (1975), Freiburg i.Br. (1979) und München (1986). Seit 1991 ist er Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.

Seine Veröffentlichungen widmen sich Franz Kafka, Goethe und Lichtenberg, der Poetik, Methodik und Editionswissenschaft.

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Konfiguration. Studien zu Goethes Torquato Tasso. W. Fink, München 1965.
  • Dürrenmatt, Frisch, Weiss. 3 Entwürfe zum Drama der Gegenwart. W. Fink, München 1969.
  • Der Nachlass Arthur Schnitzlers. Verzeichnis des im Schnitzler-Archiv der Universität Freiburg i. Br. befindlichen Materials. W. Fink, München 1969.
  • Ideenparadiese. Untersuchungen zur Aphoristik von Lichtenberg, Novalis, Friedrich Schlegel und Goethe. Fink, München 1976, ISBN 3-7705-1183-2.
  • Franz Kafka, Das Urteil. Text, Materialien, Kommentar. Hanser, München 1981, ISBN 3-446-12878-6.
  • Verfehlte Anfänge und offenes Ende. Franz Kafkas poetische Anthropologie. Carl-Friedrich-von-Siemens-Stiftung, München 2011, ISBN 978-3-938593-16-5.
  • Theodor Fontane. Romankunst als Gespräch. Rombach, Freiburg i. Br. 2011, ISBN 978-3-7930-9656-6.
  • Franz Kafka – Experte der Macht. Hanser, München 2012, ISBN 978-3-446-23873-2.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]