Gertrud Arnold

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Gertrud Arnold, 1904. Foto von Albert Zander und Siegmund Labisch.

Gertrud Arnold (* 3. März 1873[1] in Stolp; † 11. Januar 1931 in Berlin) war eine deutsche Schauspielerin.

Leben[Bearbeiten]

Sie absolvierte nach Abschluss des Lyzeums als 20-Jährige in Berlin eine Ausbildung zur Schauspielerin[2] und trat ihr erstes Engagement 1894 in Cottbus an. Ihre nächsten Bühnenstationen waren Theater in Jena, Halle und Hannover.

Im Jahr 1911 erreichte sie Berlin, wo sie unter anderem am Schillertheater und am Theater am Nollendorfplatz auftrat. Zu ihren Rollen gehörten die Iphigenie in Iphigenie auf Tauris, Lady Milford in Kabale und Liebe und Anna Mahr in Gerhart Hauptmanns Einsame Menschen.

Seit 1914 stand sie auch gelegentlich als Stummfilmdarstellerin vor der Kamera. Ihre bedeutendste Filmrolle übernahm sie 1924 in Fritz Langs zweiteiliger Sagenverfilmung Die Nibelungen als Königin Ute.

Arnold war ab 1917 mit Drehbuchautor und Regisseur Heinrich Brandt verheiratet.

Filmografie[Bearbeiten]

  • 1914: Pauline
  • 1914: Weib gegen Weib
  • 1920: Künstlerlaunen
  • 1921: Das Mädel von Picadilly (2 Teile)
  • 1921: Der Totenklaus
  • 1924: Die Nibelungen (2 Teile)
  • 1925: Zur Chronik von Grieshuus
  • 1925: Im Namen des Kaisers
  • 1926: Die Wiskotten
  • 1926: In Treue stark
  • 1926: Kreuzzug des Weibes
  • 1926: Die Königin des Weltbades
  • 1926: Kampf der Geschlechter
  • 1928: Rasputins Liebesabenteuer
  • 1928: Schenk mir das Leben
  • 1929: Sprengbagger 1010
  • 1929: Der Held aller Mädchenträume
  • 1930: Brand in der Oper
  • 1930: Rosenmontag

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Laut Personenlexikon des Films. Laut Mühsam/Jacobsohns Lexikon des Films (1926) wurde sie 1881 geboren.
  2. Laut Mühsam/Jacobsohns Lexikon des Films (1926) kam sie ohne Studium zum Theater.