Gilles Jaquet

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Gilles Jaquet Snowboard
Nation SchweizSchweiz Schweiz
Geburtstag 16. Juni 1974
Geburtsort La Chaux-de-Fonds
Karriere
Status aktiv
Medaillenspiegel
Weltmeisterschaften 2 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
FIS Snowboard-Weltmeisterschaften
Gold 2001 Madonna di Campiglio Parallel-Slalom
ISF Snowboard-Weltmeisterschaften
Gold 2002 Alpin
Platzierungen
FIS-Logo Weltcup
 Debüt im Weltcup 14. Februar 1997
 Weltcupsiege 2
 Parallel-Weltcup 4. (2002/03)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Parallel 2 7 5
letzte Änderung: 27. Januar 2010

Gilles Jaquet (* 16. Juni 1974 in La Chaux-de-Fonds) ist ein Schweizer Snowboarder.

Er fährt seit 1995 im Snowboard-Weltcup und erreichte bisher 15 Weltcupsiege (FIS-Tour und ISF-Tour). Bei den FIS-Snowboard-Weltmeisterschaften 2001 holte er die Goldmedaille im Parallelslalom. In der Saison 2001/02 wurde er Weltmeister der ISF-Tour. Er hat bereits drei Mal an den Olympischen Winterspielen teilgenommen und erreichte als beste Platzierung einen 8. Platz 2006 in Turin.

Gilles Jaquet hat einen Universitätsabschluss in Mathematik und Sport. Er lebt in La Chaux-de-Fonds.

Am 25. Oktober 2015 erlitt er bei einem Verkehrsunfall vor dem Hotel de l'Etoile in Charmey schwere Verletzungen, als ein Autofahrer wegen eines epileptischen Anfalls ungebremst in die auf dem Parkplatz befindliche Familie Jaquets fuhr. Der 71-jährige Lebensgefährte seiner Mutter wurde dabei getötet, der im Rollstuhl befindliche 43-jährige Bruder schwer und eine 10-jährige Nichte mittelschwer verletzt.[1]

Weblink[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. vro: «Unsere Köpfe schlugen auf die Frontscheibe auf». Ein Autofahrer fuhr am Sonntag in vier Personen. Unter den Verletzten ist Snowboard-Champion Gilles Jaquet – der Getötete war der Freund seiner Mutter. In: 20min.ch. 28. Oktober 2015, abgerufen am 29. Oktober 2015.