Flughafen Gimpo

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김포국제공항
Flughafen Gimpo
Der Flughafen aus der Vogelperspektive
Kenndaten
ICAO-Code RKSS
IATA-Code GMP
Koordinaten
37° 33′ 30″ N, 126° 47′ 26″ OKoordinaten: 37° 33′ 30″ N, 126° 47′ 26″ O
18 m (59 ft.) über MSL
Basisdaten
Betreiber Korea Airports Corporation
Terminals 2+1
Passagiere 13.766.388 [1] (2006)
Luftfracht 218.429 t [1] (2006)
Flug-
bewegungen
104.210 [1] (2006)
Start- und Landebahnen
14R/32L 3200 m × 60 m Asphalt
14L/32R 3600 m × 45 m Asphalt
Koreanische Schreibweise
Koreanisches Alphabet: 김포국제공항
Hanja: 金浦國際空港
Revidierte Romanisierung: gimpogukjegonghang
McCune-Reischauer: kimpogukjegonghang

Der Flughafen Gimpo (Offizielle Bezeichnungen: 김포국제공항; Gimpo International Airport) ist der zweitgrößte Verkehrsflughafen in Südkorea. Er befindet sich im äußersten Westen der Hauptstadt Seoul in Gwahae-dong südlich des Flusses Hangang nahe Gimpo und war bis zur Eröffnung des Flughafens Incheon im Jahr 2001 der bedeutendste des Landes, seither sollte der Flughafen Gimpo nur noch als nationaler Flughafen dienen, seit einiger Zeit gibt es jedoch wieder immer mehr internationale Verbindungen.

Der Flughafen verfügt über zwei Start-/Landebahnen (3600 m × 45 m sowie 3200 m × 60 m), zwei Passagier-Abfertigungshallen und ein Frachtterminal.

Im Jahr 2006 wurden 13.766.523 Passagiere abgefertigt, dabei fanden 94.943 Flugbewegungen statt.[2]

Im Jahr 1939 wurde Gimpo als Militärflugplatz der japanischen Besatzungsmacht errichtet. Seine Lage im Stadtgebiet Seouls machte ihn während des Koreakrieges strategisch bedeutsam und sorgte für einen stetigen Ausbau. Flughafenbetreiber ist Korea Airports Corporation (Seoul). Der Flughafen ist über die A'REX-Linie an den Flughafen Incheon angebunden, die bis Ende 2010 ins Stadtzentrum Seoul erweitert wurde. Zahlreiche Busse fahren vom Flughafen Incheon über Gimpo in viele Bezirke von Seoul. Nach Seoul führt zudem die Linie 5 der U-Bahn Seoul.

Fluggesellschaften und Ziele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

International[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

National[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwischenfälle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Am 22. Februar 1957 löste sich von einer Douglas C-124A Globemaster II der US Air Force (Kennzeichen 51-0141) beim Start vom Flughafen Seoul-Gimpo ein Propellerblatt, durchschlug den Rumpf, zerriss dabei die Steuerseile von Querruder und Seitenruder und tötete vier Passagiere. Ein weiteres Propellerblatt traf das Nachbartriebwerk und setzte es außer Betrieb. Als einzige Möglichkeit blieb nur die Notlandung auf einer Sandbank des Han-Flusses, wobei das Oberdeck nach unten durchbrach. Das Flugzeug sollte mit 149 Passagieren zur Tachikawa Air Base bei Tokio fliegen; von den 159 Personen an Bord kamen 21 ums Leben.[3]
  • Am 19. November 1980 setzte eine Boeing 747-200 der Korean Air Lines (Kennzeichen HL7445) rund 100 m vor der Landebahn auf und rutschte auf dem Bauch über das Flughafengelände. Im dabei ausgebrochenen Feuer starben 15 der 212 Menschen an Bord; die Maschine wurde zerstört.[4]
  • Am 25. November 1989 kam es beim Start einer Fokker F-28 der Korean Air (Kennzeichen HL7285) zu einem teilweisen Schubverlust. Die Piloten verloren die Kontrolle und brachen den Start ab, wobei die Maschine über das Landebahnende hinaus schoss und zum wirtschaftlichen Totalschaden wurde. Alle 48 Insassen überlebten den Unfall.[5]
  • Am 5. August 1998 verunglückte eine Boeing 747-400 der Korean Air (Kennzeichen HL7496), als der Kapitän die Schubumkehr asymmetrisch bediente, da er sie bei einem Triebwerk nicht aktivierte. Die Maschine kam seitlich von der Landebahn ab, wobei ein Teil des Hauptfahrwerks abgerissen wurde. Alle 395 Menschen an Bord konnten aus der zerstörten Maschine gerettet werden.[6]


Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Gimpo International Airport – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c ACI
  2. KAC Airstat: Aviation Statistics
  3. Unfallbericht C-124A 51-0141, Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 13. Mai 2017.
  4. Unfallbericht B-747-200 HL7445 Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 16. Januar 2016.
  5. Unfallbericht F-28-4000 HL7285 Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 16. Januar 2016.
  6. Unfallbericht B-747-400 HL7496 Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 16. Januar 2016.