Glimke

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Glimke
(Glimbach)
Brücke über den Glimkebach

Brücke über den Glimkebach

Daten
Gewässerkennzahl DE: 46282
Lage Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Flusssystem Weser
Abfluss über Salze → Bega → Werre → Weser → Nordsee
Quelle Bei Wüsten
52° 5′ 50″ N, 8° 49′ 30″ O
Quellhöhe ca. 195 m ü. NN[1]
Mündung Bei Exter in die SalzeKoordinaten: 52° 7′ 22″ N, 8° 46′ 40″ O
52° 7′ 22″ N, 8° 46′ 40″ O
Mündungshöhe ca. 95 m ü. NN[1]
Höhenunterschied ca. 100 m
Sohlgefälle ca. 16 ‰
Länge 6,2 km[1]
Einzugsgebiet 13,1 km²[1]
Linke Nebenflüsse Wüstener Bieke
Rechte Nebenflüsse Glimke
Mittelstädte Bad Salzuflen
Kleinstädte Vlotho

Die Glimke (oder Glimbach) ist ein 6,2 Kilometer langer, linker Nebenfluss der Salze im Nordosten des deutschen Bundeslandes Nordrhein-Westfalen.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Einzugsgebiet erstreckt sich über einen Teil des Lipper Berglands nordöstlich von Bad Salzuflen und nördlich der Bega.

Das Gewässer entspringt nordöstlich von Wüsten im Ortsteil Pillenbruch, sammelt sich unterhalb des Bobergs, fließt dann vorbei an der Kixmühle, Siebeneichen, unterhalb Pehlens am Hof Schwabedissen bis zum Ortsteil Glimke. Ab hier bildet die Glimke die Kreisgrenze (Kreis Lippe-Kreis Herford) und damit gleichzeitig die Stadtgrenze (Bad Salzuflen-Vlotho) und mündet an der Detmolder Straße auf Vlothoer Gebiet in die Salze.

Auf ihrem Weg nimmt die Glimke flussabwärts betrachtet folgende Gewässer auf:

  • Glimke (gleichnamiger Zufluss) (R 5,4)
  • Wüstener Bieke (L, 2,2)
    • Die Wüstener Bieke entspringt zwischen Boberg, Erd- und Wiensiek. Sie fließt anfangs parallel zur Kirchheider Straße Richtung Kätchenort/Altes Dorf, unterirdisch an der ehemaligen Mülldeponie vorbei und parallel zur Glimkestraße bis zur Mündung in die Glimke.

(L/R; KM): Linker rechter Zufluss, bei Flusskilometer, Mündung bei KM 0)

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ursprung des Namens ist unsicher und geht vielleicht auf den Glimberg (nd. Glimmerg) zurück. Dieser wiederum könnte seinen Ursprung in Glintberg (nd. Felsen, Klippe, Stein) haben. Über den Glimkebach führte über eine (noch existierende) Brücke ein Kirchweg zur Wüstener Kirche. Die Brücke wurde auch als Stauwehr zum Wiesen fluten benutzt, angenommen wird weiterhin der zeitweise deshalb mögliche Betrieb einer bezeugten, aber nicht mehr vorhandenen Hofmühle.[2]

Umwelt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weite Teile des Glimketals wie das Salze-/Glimketal stehen unter Naturschutz.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Glimke – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d GeoServer NRW, Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik NRW
  2. Geschichtswerkstatt Exter, F06 Spurensuche III, Beiträge zur Ortsgeschichte, 1995/2004, ISSN 1619-7828