Granada (Band)

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Granada
Granada am Zelt-Musik-Festival 2017 in Freiburg im Breisgau
Granada am Zelt-Musik-Festival 2017 in Freiburg im Breisgau
Allgemeine Informationen
Herkunft Graz, Österreich
Genre(s) Pop
Gründung 2015
Website granadamusik.com
Aktuelle Besetzung
Thomas Petritsch
Lukacz Custos
Alexander Christof
Jürgen Schmidt
Roland Hanslmeier
Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben[2]
Granada
  AT 38 30.09.2016 (2 Wo.)
Ge bitte!
  AT 7 06.07.2018 (6 Wo.)

Granada ist eine österreichische Mundart-Band aus Graz um den Musiker Thomas Petritsch (Effi).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2015 erhielt Thomas Petritsch, der bis dahin nur englische Texte schrieb, den Auftrag, die deutschsprachige Titelmusik zum Film Planet Ottakring im Dialekt zu produzieren. Daraus entstanden mehrere Songskizzen, die er nicht verwerfen wollte und daher eine Band zusammenstellte und Granada als fixes Projekt gründete.

Das Debütalbum Granada erschien im September 2016 und stieg in die österreichischen Album-Charts ein. Die darauf befindlichen Lieder Ottakring und Eh ok fanden im Film Planet Ottakring Verwendung, Palmen am Balkon wurde ab Sommer 2015 auf FM4 gespielt, Wien wort auf di ist eine deutschsprachige Coverversion des Songs Vienna von Billy Joel. Produziert wurde das Album von Oliver Zülch, der unter anderem mit den Sportfreunden Stiller zusammenarbeitet, mit denen Granada im Herbst 2016 auf Deutschland-Tour war.[3]

Im Juni 2018 erschien ihr zweites Album Ge bitte!.[4] Der Name der Gruppe ist dem Automobil Ford Granada entnommen.[5]

Stil[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Charakteristisch für den Klang von Granada ist das Akkordeon. Petritsch dazu gegenüber der Wiener Zeitung: „Von Anfang an war mir klar, dass ein Akkordeon dabei sein muss. Einerseits als urwienerisches Instrument, andererseits ist es ja auch in der steirischen Musik sehr wichtig.“[3]

Simon Hadler bezeichnete die Gruppe auf Orf.at als „etwas wie das Missing Link zwischen Songpoeten wie Voodoo Jürgens, dem Nino aus Wien und Ernst Molden auf der einen und massentauglichen Dialektpopgrößen wie Seiler und Speer auf der anderen Seite.“[6] Jan Georg Plavec definierte die Musik in der Stuttgarter Zeitung als „Neo-Austropop, der vielleicht ein bisschen ehrlicher ist als Wanda[7] und schrieb „Sie sind wie Wanda – nur viel besser gelaunt“.[8] Katja Belousova schrieb in der Tageszeitung Die Welt, dass die Band dem Genre Austropop eine noch ursprünglichere, leichtere und bodenständigere Form verleihen würden, als Bilderbuch und Wanda es bisher vermocht haben.[5]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2016: Granada (Album, Karmarama)
  • 2018: Ge bitte! (Album, Sony Music Entertainment Austria)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Granada (Band) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Tiroler Tageszeitung: Zuwachs im heimischen Popzirkus: Lovecat und Granada mit Debütalben. Artikel vom 31. August 2016, abgerufen am 2. Oktober 2016.
  2. Chartquellen: AT
  3. a b Wiener Zeitung: Pop: Out of Ottakring. Artikel vom 16. September 2016.
  4. “Ge Bitte!”: Granada setzen auf die “logische Konsequenz”. Artikel vom 19. Juni 2018, abgerufen am 22. Juni 2018.
  5. a b Die Welt: Austropop von Granada: Wer braucht schon stinkende Lederjacken?. Artikel vom 16. November 2017, abgerufen am 16. August 2018.
  6. orf.at - Der Dialektpop und sein Voodoo-Zauber. Artikel vom 1. Oktober 2016, abgerufen am 1. Oktober 2016.
  7. Stuttgarter Zeitung: Es muss nicht immer Wanda sein (Memento vom 10. November 2017 im Internet Archive). Artikel vom 10. November 2017, abgerufen am 10. November 2017.
  8. Stuttgarter Zeitung: Granada in Stuttgart. Artikel vom 13. November 2017, abgerufen am 13. November 2017.
  9. diepresse.com: "Amadeus"-Awards: 20 Acts für FM4-Preis nominiert. Artikel vom 16. Februar 2017, abgerufen am 16. Februar 2017.
  10. Amadeus Austrian Music Awards 2017: Die Nominierten. Abgerufen am 27. Februar 2017.