Graubündner Kantonalbank

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  Graubündner Kantonalbank
Banca Chantunala Grischuna (rät.)
Banca Cantonale Grigione (ita.)
Logo Graubündner Kantonalbank
Chur - GR - GKB.jpg
Hauptstelle am Postplatz in Chur
Staat SchweizSchweiz Schweiz
Sitz Chur
Rechtsform Institut des öffentlichen Rechtes
BC-Nummer 774[1]
BIC GRKBCH2270A[1]
Gründung 1870
Website www.gkb.ch
Geschäftsdaten Vorlage:Infobox Kreditinstitut/Wartung/Daten veraltetVorlage:Infobox Kreditinstitut/Wartung/Jahr fehlt
Bilanzsumme 23.9 Mrd. CHF[2]
Mitarbeiter 1015 (31. Dezember 2016)
Leitung
Verwaltungsrat Peter Fanconi (Bankpräsident)
Fabrizio Keller (Bankvizepräsident)
Christian Thöny (Bankrat)
Dr. Christoph Caviezel (Bankrat)
Thomas Huber (Bankrat)
Martin Gredig (Bankrat)
Fulvio A. Bottoni (Bankrat)

Unternehmensleitung

Alois Vinzens (Vorsitzender der Geschäftsleitung)
Enrico Lardelli (Mitglied GL)
Daniel Fust (Mitglied GL)
Thomas Roth (Mitglied GL)

Die Graubündner Kantonalbank (GKB; rätoromanisch Audio-Datei / Hörbeispiel Banca Chantunala Grischuna?/i, italienisch Banca Cantonale Grigione) mit Sitz in Chur ist die Kantonalbank des Kantons Graubünden. Sie betreibt mehr als 60 Geschäftsstellen in Graubünden, ist Mehrheitsaktionär der Privatbank Bellerive AG[3] und zu 25 % an der Albin Kistler AG[4] in Zürich beteiligt.

Geschäftsdaten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Daten per 31. Dezember 2016

  • Geschäftsertrag: CHF 355.5 Mio.
  • Geschäftsaufwand: CHF 174.4 Mio.
  • Geschäftserfolg: CHF 162.0 Mio.
  • Konzerngewinn: CHF 168.5 Mio.
  • Kundenausleihungen: CHF 18.0 Mrd.
  • Kundenvermögen: 27.9 Mrd. (ohne Private Client AG)
  • Dividende: 38 % auf das Nominalkapital
  • Personalbestand: 765.3 (teilzeitbereinigt)[5]

Die Bank erbringt in der Rechtsform einer selbstständigen Anstalt des kantonalen Rechts die branchenüblichen Leistungen einer Universalbank. Der Partizipationsschein GKB (ISIN CH0001340204) ist seit dem 10. September 1985 börsenkotiert. Für Verpflichtungen der GKB haftet der Kanton Graubünden mit seiner Staatsgarantie.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blankette einer Obligation der Graubündner Kantonalbank, Ausgabejahr ca. 1890
  • 1870 – Gründung der Graubündner Kantonalbank
  • 1876 – Eröffnung erster Agenturen in Graubünden
  • 1911 – Bezug heutiges Bankgebäude am Postplatz
  • 1921 – Erhöhung Dotationskapital auf 30 Millionen Franken
  • 1970 – Schaffung GKB Beitragsfonds anlässlich 100-Jahr-Jubiläum[6]
  • 1975 – Ausgabe von Partizipationsscheinen
  • 1981 – Eröffnung Hauptsitz Engadinstrasse
  • 1983 – Einführung erster Geldautomaten
  • 1985 – Ausgabe von Partizipationsscheinen
  • 1990 – Erste Bankschalter mit Schalterterminals
  • 1998 – Annahme Kantonalbankgesetz und Verankerung der Staatsgarantie.
  • 1998 – Beteiligung an der Zürcher Privatbank Bellerive AG
  • 2002 – Reorganisation Gesamtbank zur Vertriebsbank
  • 2004 – Auslagerung Informatik
  • 2005 – Beteiligung an der Private Client Bank AG in Zürich
  • 2006 – Eröffnung neues Kundenhaus Chur
  • 2008 – Erhöhung Beteiligung an der Private Client Bank AG auf 50 Prozent
  • 2009 – Eröffnung des Veranstaltungscenters GKB AUDITORIUM[7]
  • 2011 – Ausbau Private-Banking-Zentren in Graubünden
  • 2013 - Bilanzsumme überschreitet erstmals 20-Milliarden-Grenze
  • 2015 - Lancierung Digital Banking
  • 2016 - Verkauf der Bankbeteiligung an der PCB
  • 2016 - Erhöhung der Beteiligung an der PBB auf 55 Prozent
  • 2016 - Erwerb einer 25-Prozent-Beteiligung an der Albin Kistler AG in Zürich

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Eintrag im Bankenstamm der Swiss Interbank Clearing
  2. Konsolidierter Jahresabschluss per 31. Dezember 2016 (PDF; 328 kB)
  3. www.bellerivebanking.ch
  4. www.albinkistler.ch
  5. Konsolidierter Jahresabschluss per 31. Dezember 2016 (PDF; 328 kB)
  6. www.gkb.ch/beitragsfonds
  7. www.gkb.ch/auditorium

Koordinaten: 46° 51′ 2″ N, 9° 31′ 55″ O; CH1903: 759630 / 190947