Großes Nixenkraut

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Großes Nixenkraut
Großes Nixenkraut (Najas marina)

Großes Nixenkraut (Najas marina)

Systematik
Monokotyledonen
Ordnung: Froschlöffelartige (Alismatales)
Familie: Froschbissgewächse (Hydrocharitaceae)
Unterfamilie: Hydrilloideae
Gattung: Nixenkräuter (Najas)
Art: Großes Nixenkraut
Wissenschaftlicher Name
Najas marina
L.

Das Große Nixenkraut (Najas marina), auch Meeres-Nixenkraut oder Großes Nixkraut genannt, ist eine Pflanzenart, die und zur Familie der Froschbissgewächse (Hydrocharitaceae) gehört. Es ist eine Unterwasserpflanze.

Bestachelter Stängel
Stängel mit weiblicher Blüte bzw. Frucht und deutlich gezähnten Laubblättern.

Vorkommen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Diese Art kommt weltweit in subtropischen und gemäßigten Zonen vor, schwerpunktmäßig auf der Nordhalbkugel: Nordamerika, Lateinamerika und Eurasien.

Dabei besiedelt sie stehende oder langsam fließende Gewässer bis zu einer Wassertiefe von 3 Metern. Wie alle Nixenkräuter gedeiht auch das Große Nixenkraut im Süßwasser. Daneben ist es jedoch in Schweden und Dänemark im Brackwasser der Ostsee zu finden. In der stärker salzhaltigen Nordsee dagegen fehlt das Große Nixenkraut. Insgesamt ist die Art nur selten anzutreffen und befindet sich aufgrund von Wasserverschmutzung im Rückgang.

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Große Nixenkraut ist einjährige krautige Pflanze, die Wuchslängen zwischen 10 und 50 Zentimetern erreicht. Es hat steife, gabelspaltige und zerbrechliche Stängel. Die gegenständig an den Stängeln stehenden Laubblätter sind linealisch, 1 bis 6 Millimeter breit, grob gewellt und stachelig gezähnt.

Diese Art ist zweihäusig getrenntgeschlechtig (diözisch). Die unter Wasser erscheinenden Blüten sind unauffällig. Die männliche, 1,7 bis 3 mm lange Blüte besteht nur aus einem Staubblatt. Die weibliche, 2,5 bis 5,7 mm lange Blüte enthält einen 1,2 bis 1,7 mm langen Griffel, der mit einer dreilappigen Narbe endet. Die Bestäubung der Blüten findet unter Wasser statt.

Die rötlich braune, eiförmige Nussfrucht ist 2,2 bis 8 mm lang und 1,2 bis 2,5 mm breit. Sie wird vor allem endozoisch durch Enten verbreitet. Als Ausbreitungsstrategie nutzt das Große Nixenkraut dabei die Verdauungsausbreitung. Die Früchte können das Verdauungssystem von Enten unbeschadet passieren.

Die Chromosomenzahl der Art ist 2n = 12 oder 14.[1]

Unterarten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Najas marina L. subsp. marina
    • Najas marina subsp. marina var. lineariifolia
  • Mittleres Nixkraut, Najas marina subsp. intermedia (Wolfgang ex Gorski) Casper

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Erich Oberdorfer: Pflanzensoziologische Exkursionsflora für Deutschland und angrenzende Gebiete. 8. Auflage. Seite 108. Stuttgart, Verlag Eugen Ulmer, 2001. ISBN 3-8001-3131-5

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Großes Nixenkraut – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien