Gruppenverband

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Ein Gruppenverband ist in der Soziologie eine Gruppe sozialer Gruppen, zum Beispiel eine Dachgewerkschaft, ein Konzern oder ein Staatenbund.

Ihre Soziologie lässt sich vereinfachen, wenn diese Gruppen als „kollektive Akteure“ (Coleman) aufgefasst werden; komplexer wird hingegen eine Mehrebenenanalyse. Norbert Elias hat besonders die doppelte Gruppenloyalität des Führungspersonals, einerseits gegenüber der entsendenden Gruppe, andererseits gegenüber dem selbst eine Gruppe konstituierenden Verband untersucht.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Dieter Claessens: Gruppe und Gruppenverbände. Systematische Einführung in die Folgen der Vergesellschaftung. Darmstadt: Wissenschaftl. Buchges., 1977. - ISBN 3-534-07337-1