Gullspång

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Gullspång och Skagersvik
Wappen von Gullspång och Skagersvik
Sweden Västra Götaland location map.svg
Gullspång och Skagersvik
Gullspång och Skagersvik
Lokalisierung von Västra Götaland in Schweden
Staat: Schweden
Provinz (län): Västra Götalands län
Historische Provinzen (landskap): Västergötland
Värmland
Gemeinde (kommun): Gullspång
Koordinaten: 58° 59′ N, 14° 6′ OKoordinaten: 58° 59′ N, 14° 6′ O
SCB-Code: 5268
Status: Tätort
Einwohner: 1568 (31. Dezember 2015)[1]
Fläche: 3,07 km²[1]
Bevölkerungsdichte: 511 Einwohner/km²
Liste der Tätorter in Västra Götalands län

Gullspång ist neben Hova einer der beiden Hauptorte der Gemeinde Gullspång in der schwedischen Provinz Västra Götalands län.

Lage und Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er liegt etwa 40 Kilometer nordöstlich der Stadt Mariestad an der Reichsstrasse 26, im äußersten Nordosten der historischen Provinz (landskap) Västergötland. Die kleineren Ortsteile rechts des durch den Ort fließenden Gullspångsälven befinden sich bereits in der historischen Provinz Värmland.

Seit 2015 trägt der Tätort die Bezeichnung Gullspång och Skagersvik, da die beiden Orte mittlerweile ein faktisch durchgängig bebautes Gebiet bilden. Skagersvik, dessen Ortsmitte sich knapp zwei Kilometer südlich des Zentrums von Gullspång befindet, hatte 2010 250 Einwohner.[1]

1907–1908 wurde beim Ort am Gullspångsälven ein Wasserkraftwerk errichtet. Das Kraftwerksunternehmen Gullspångs Kraft AB entwickelte sich bis in die 1990er-Jahre zum drittgrößten Stromproduzenten Schwedens. Mittlerweile wird es vom finnischen Energieversorger Fortum kontrolliert.

Die durch Gullspång führenden Eisenbahnstrecken der früheren Nora Bergslags Järnväg von Strömtorp bei Degerfors nach Otterbäcken sowie die (ursprünglich schmalspurige) Anschlussstrecke von Torved bei Lyrestad nach Gullspång der früheren Västergötland–Göteborgs järnvägsaktiebolag wurden 1979 beziehungsweise 1948 von der Staatsbahn (SJ) übernommen und in den 1980er- bis 1990er-Jahren schrittweise stillgelegt. Die Gleise sind aber größtenteils erhalten; der Abschnitt von Gullspång nach Norden in Richtung Degerfors (bis Konsterud) wird für touristischen Draisinenverkehr genutzt.

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Gullspång – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Statistiska centralbyrån: Landareal per tätort, folkmängd och invånare per kvadratkilometer. Vart femte år 1960 - 2015 (Datenbankabfrage)