Hürth Park

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Hürth Park
Hürth Park
Basisdaten
Standort: Hürth
Eröffnung: 30. August 1977
Verkaufsfläche: 50.500
Geschäfte: 150
Besucher: 24.407 täglich
Betreiber: ECE Projektmanagement
Website: www.huerth-park.de
Verkehrsanbindung
Bahnhof: Hürth-Kalscheuren
Haltestelle: Hürth Mitte (ZOB)
Straßenbahn: Linie 18
Omnibus: Linien 710, 711, 712, 713, 714, 960, 980
Autostraßen: A 1, A 4, B 265
Sonstige: Theresienhöhe (Einfahrt Parkhaus)
Parkplätze: 3.000
Technische Daten
Bauzeit: September 1976–August 1977
Architekten: RKW Rhode Kellermann Wawrowsky

Der Hürth Park ist das größte Einkaufszentrum in der nordrhein-westfälischen Stadt Hürth.

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Hürth-Park hat eine Verkaufsfläche von 50.500 m² und beherbergt 150 Geschäfte sowie zahlreiche Gastronomiebetriebe. Er gehört damit zu den großen Einkaufszentren in Deutschland. Dazu kommt das erste kontinentaleuropäische Multiplexkino UCI und viele Dienstleister wie Banken und zwei Ärztehäuser mit Ärzten aller Fachrichtungen sowie einer gynäkologischen Tagesklinik. Seit Juni 2013 beherbergt der Hürth Park auch eine Zweigstelle der KFZ-Zulassungsstelle und des Gesundheitsamts des Rhein-Erft-Kreises und wurde so zu einem noch mehr frequentierten Anlaufpunkt im Landkreis. Sein großes Plus ist das reichhaltige Angebot von Parkflächen und Parkhäusern mit etwa 3000 kostenlosen Parkplätzen sowie die gute Bus- und Verkehrsanbindung.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Planung eines Stadtzentrums für die Orte der ursprünglichen Flächengemeinde Hürth war auch ein Einkaufszentrum geplant. Mit dem Bau der ersten Wohnsiedlungen entstand ein Provisorium, das die Firma Quelle GmbH betrieb. Das EKZ konnte erst später unter der wirtschaftlichen Risikobereitschaft des Deutsch-Amerikanischen Unternehmers Edward J. Roberts errichtet werden, der vorher mit dem Bau des wesentlich größeren Ruhr Parks bekannt geworden war, allerdings nicht in dem von den Stadtplanern vorgesehenen großzügigen Rahmen.[1] Der Hürth Park wurde am 30. August 1977 eröffnet. Geplant hatte das Büro RKW Rhode Kellermann Wawrowsky, das Roberts bereits vom Ruhr Park her vertraut war. Das Büro war auch an den Erweiterungen beteiligt.[2] Er wurde mehrfach umgebaut und erweitert. Dazu kam 1990 ein UCI-Kinozentrum mit 14 Kinos.

Anfahrt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

PKW[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von den Bundesautobahnen A 1 und A 4 und den innerstädtischen Hauptverkehrs- und Umgehungsstraßen Luxemburger Straße (B 265), Frechener Straße und Berrenrather-/Krankenhaus-Friedrich-Ebert-Straße her ist der Hürth Park sehr gut ausgeschildert.

ÖPNV[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Hürth Park wird von allen Buslinien des Stadtverkehrs Hürth im dichten Takt angefahren. Überörtliche Linien verbinden mit Frechen / Bergheim und (mit Umsteigen) mit Köln, Brühl und Erftstadt. Eine Straßenbahnanbindung ist als Option offengehalten. Der zentrale Omnibusbahnhof von Hürth (ZOB) befindet sich an der Theresienhöhe in unmittelbarer Nähe zum Hürth Park. Je eine neue Direktlinie verbindet den Park mit der Stadtbahnhaltestelle in Hermülheim (720) und – über das „Fachmarktzentrum Eschweilerstraße“ – mit weiteren Filialisten mit der Stadtbahnhaltestelle Fischenich (718).

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Manfred Faust: Geschichte der Stadt Hürth, Köln, J.P. Bachem Verlag, 2009, S. 203 f.
  2. Eine geballte Ladung Läden, Deutsches Architektenblatt vom 1. September 2012 online

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Koordinaten: 50° 52′ 44,7″ N, 6° 52′ 28,1″ O