Eisstadion Bad Tölz

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Hacker-Pschorr Arena)
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Eisstadion Bad Tölz
Eisstadion Bad Tölz
Das Eisstadion Bad Tölz (hinten), Trainingseishalle vorne
Sponsorenname(n)

Hacker-Pschorr Arena (2004–2017)
WeeArena (2017–2021)

Daten
Ort Am Sportpark 2
DeutschlandDeutschland 83646 Bad Tölz, Deutschland
Koordinaten 47° 45′ 27,7″ N, 11° 34′ 41,2″ OKoordinaten: 47° 45′ 27,7″ N, 11° 34′ 41,2″ O
Eigentümer Stadtwerke Bad Tölz GmbH
Betreiber Stadtwerke Bad Tölz GmbH
Baubeginn 5. April 2003
Eröffnung 4. Februar 2004
Erstes Spiel 4. Februar 2004
DeutschlandÖsterreich 0:2
Oberfläche Beton
Eisfläche
Parkett
PVC-Bodenbelag
Kosten 12 Mio.
Kapazität 4.115 Plätze (davon 756 Sitzplätze)
Spielfläche 60 × 30 m (Eishockey)
Verein(e)
Veranstaltungen

Das Eisstadion Bad Tölz (bis 2017 Hacker-Pschorr Arena, bis 2021 WeeArena) ist eine Eissporthalle in der oberbayerischen Kreisstadt Bad Tölz. Sie ist seit ihrer Eröffnung 2004 die Heimspielstätte des EC Bad Tölz.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Logo der Hacker-Pschorr Arena
Hacker-Pschorr Arena (2006)
Eingang der weeArena (2017)

Nach der Grundsteinlegung am 5. April 2003 wurde das Stadion im Januar 2004 fertiggestellt und im Monat darauf am 4. Februar mit einem Länderspiel der deutschen Eishockeynationalmannschaft gegen Österreich (0:2) eröffnet. Es bietet bei Sportveranstaltungen bis zu 4.115 Zuschauern Platz. Die Namensrechte an der Arena, die zwei Hallen und zwei Eisflächen besitzt, hielt die Münchener Brauerei Hacker-Pschorr für zehn Jahre. Die Kosten von 12 Millionen Euro trug die Stadt Bad Tölz (6 Mio. Euro), Hacker-Pschorr mit dem Namens- und Bierlieferrecht (1 Mio. Euro) und der Förderverein mit Peter Kathan senior an der Spitze (200.000 Euro). Hinzu kamen Darlehen in Höhe von 4,8 Mio. Euro.[1]

Neben der Nutzung für Eissportarten bieten die Hallen auch Möglichkeiten zur Austragung weiterer Hallensportarten, Konzerte, Musicals und Kongresse.

Mit Start in die Saison 2017/18 des DEL2-Aufsteigers Tölzer Löwen wurde das Eisstadion in weeArena umbenannt.[2] „wee“ steht für das Cashback-System des Schweizer Mobile Payment-Anbieters weeConomy AG, das Unternehmen wurde vom gebürtigen Tölzer Cengiz Ehliz gegründet, der heute Hauptaktionär ist. Die Namensrechte für die weeArena waren zunächst auf drei Jahre begrenzt. Nach der Zahlungsunfähigkeit des Hauptsponsors, wurde dessen Name im April 2021 getilgt und das Stadion vorläufig in „Eisstadion Bad Tölz“ umbenannt.[3]

Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bereits im Juli 2004 wurde die Inlinehockey-Weltmeisterschaft in der Arena ausgetragen, und im November desselben Jahres war sie Schauplatz des Qualifikationsturniers der deutschen Frauen-Eishockeynationalmannschaft für die Olympischen Winterspiele 2006 in Turin. Zudem fand im Dezember 2007 das Junioren-Weltmeisterschaftsturnier der Division I in Bad Tölz statt. Im November 2008 wurde dort auch das Qualifikationsturnier der Frauen-Eishockeynationalmannschaft für die Olympischen Winterspiele 2010 in Vancouver ausgetragen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Die neue Hacker-Pschorr Arena Bad Toelz (Memento vom 4. März 2016 im Internet Archive) (PDF)
  2. Melina Staar: Große Pläne für die neue „weeArena“. In: merkur.de. Münchner Merkur, 15. September 2017, abgerufen am 17. April 2021.
  3. Oliver Rabuser: Tölzer Löwen: Auf der Suche nach einem neuen Stadion-Namen und Etat. In: merkur.de. Münchner Merkur, 17. April 2021, abgerufen am 17. April 2021.