Hanns-Peter Boehm

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Hanns-Peter Boehm (* 9. Januar 1928[1] in Paris) ist ein deutscher Chemiker; er ist emeritierter Professor an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Boehm gilt als Pionier der Graphen-Forschung.[2][3]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hanns-Peter Boehm studierte von 1947 bis 1951 Chemie in Regensburg. Er wurde 1953 an der Technischen Hochschule Darmstadt promoviert,[4] wo er sich 1959 ebenfalls mit der Schrift Oberflächenchemie und Adsorption an Kohlenstoff und SiO2 habilitierte. 1970 wurde Boehm Professor und Vorstand des Instituts für Anorganische Chemie der Ludwig-Maximilians-Universität München; seit 1994 ist er emeritiert.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Who's who in Germany: a biographical encyclopedia containing some 23,000 biographies of prominent personalities in Germany and a listing of 2,400 organizations, Ausgabe 6, Seite 126, Who's Who Book & Publ., 1976.
  2. H. P. Boehm, A. Clauss, G. O. Fischer, U. Hofmann: Das Adsorptionsverhalten sehr dünner Kohlenstoffolien. In: Zeitschrift für anorganische und allgemeine Chemie. Band 316, Nr. 3-4, 1962, S. 119–127, doi:10.1002/zaac.19623160303.
  3. Hanns-Peter Boehm: Graphen - wie eine Laborkuriosität plötzlich äußerst interessant wurde. In: Angewandte Chemie. 2010, doi:10.1002/ange.201004096.
  4. Hanns-Peter Boehm. Die rhomboedrische Modifikation des Graphits. Technische Hochschule Darmstadt. Dissertation vom 6. Juli 1953.